Travelinspired

Kanada: Highlights im Banff Nationalpark

Kanada Nationalpark Serie Teil 2 – Banff Nationalpark in den Rocky Mountains:

Banff ist der beliebteste Nationalpark in Kanada. Mehr als 3,3 Millionen Menschen besuchen ihn jedes Jahr. Was wir total gut nachvollziehen können, da auch wir uns unsterblich in die kanadischen Rocky Mountains mit ihrer spektakulären Landschaft und faszinierenden Tierwelt verliebt haben.

Moraine Lake , Banff Nationalpark, Kanada

Rocky Mountain Idylle am Moraine Lake

Vermutlich hat Banff auch auf Grund seiner Lage – nur 130 Kilometer von Calgary entfernt – die meisten Besucher. Denn der auch sehr schöne Waterton Nationalpark liegt etwas abgelegen im Süden an der Grenze zu den USA. Yoho und Kootenay dagegen erreicht man aus Alberta erst durch den Banff Nationalpark. Und Jasper liegt weiter nördlicher, ist dafür aber natürlich von Edmonton besser zu erreichen als Banff.

Highlights Banff Nationalpark auf einen Blick

Es gibt so viel zu erleben und zu sehen im Banff Nationalpark, dass wir uns für eine Unterteilung in 4 Bereiche entschieden haben.

  1. Unsere Highlights rund um den Ort Banff
  2. Unterwegs auf dem Bow Valley Parkway
  3. Unsere Highlights rund um Lake Louise
  4. Unterwegs auf dem Icefields Parkway

1. Highlights rund um Banff

Rund um Banff erwarten dich viele abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten. Du kannst mit der Gondel auf den Sulphur Mountain fahren, dich in den Upper Hot Springs entspannen, dir die Bow River Falls ansehen oder auf einem der zahlreichen Trails wandern gehen. In der Cave & Basin National Historic Site erfährst du mehr über die Geschichte der kanadischen Nationalparks. Und von fast überall in Banff kannst du einen Blick auf das beeindruckende Fairmont Banff Springs Hotel ergattern.

Grandiose Aussicht von der Bergstation des Sulphur Mountain

Mit der Banff Gondola sind wir auf den Sulphur Mountain raufgefahren. Die Aussicht ist bei schönem Wetter einfach spektakulär. Rundum Berge und unter uns Banff. Sogar das berühmte Fairmont Banff Springs Hotel, die Banff Avenue und in der Ferne der Lake Minnewanka sind zu erkennen.

Banff, Rocky Mountains, Alberta, Kanada

Blick auf Banff und Umgebung

Von der Bergstation der Banff Gondola spazieren wir auf dem 1 Kilometer (oneway) langen Panoramaweg zum benachbarten Sanson’s Peak. Dort steht auch die kleine Wetterstation (Sulphur Mountain Weather Observatory).

Blick auf das Sulphur Mountain Weather Observatory, Banff Nationalpark

Blick auf das Sulphur Mountain Weather Observatory

Wir sind völlig geflasht von der tollen Aussicht und knipsen uns die Finger wund. Außerdem treffen wir hier obenStreifenhörnchen und Murmeltiere, sehr niedlich.

Murmeltier, Rocky Mountains

Murmeltier oberhalb der Banff Gondel, Banff Nationalpark

Für uns hat sich die Banff Gondola super gelohnt!

Tipp: Da die Banff Gondola recht teuer ist, lohnt es sich unserer Meinung nach wirklich nur bei gutem Wetter. Da es dann sehr voll werden kann und du mit langen Wartezeiten rechnen musst, plane deinen Besuch entweder relativ früh am Morgen oder erst am spätem Nachmittag. Öffnungszeiten und Preise findest du auf der Website der Banff Gondola.

Wellness in den Upper Hot Springs

In den heißen Quellen der Upper Hot Springs in Banff kannst du herrlich entspannen. Es gibt einen großen Open-Air-Pool. Und es werden sogar nostalgische Badekostüme ausgeliehen 😉

Anfahrt & Parken: Die Upper Hot Springs liegen am Hang des Sulphur Mountain, in der Nähe der Seilbahn Station. Du erreichst beide Ziele über die Mountain Avenue, die zu einem großen Parkplatz führt. Die Öffnungszeiten für die Upper Hot Springs findest du auf dieser Website.

Cave & Basin National Historic Site

Die Cave & Basin National Historic Site begeistert uns mit heiße Quellen und Infos zu der Geschichte der kanadischen Nationalparks. Wusstest du, dass hier der Gründungsort der Nationalparks ist? Beeindruckend, der offizielle Birthplace of Canada’s National Parks! Wir finden übrigens auch das Logo mit dem Biber Symbol total toll. Und spätestens seit unserem Besuch im Fort St. James wissen wir auch, wie treffen der Biber als Wappentier ist. Schließlich war er zu früheren Zeiten Währung und Wettervorhersage zugleich und die Hüte aus seinem Fell ein begehrter Luxusgegenstand 😉

Cave & Basin National Historic Site

Birthplace of Canada’s National Parks

Cave & Basin National Historic Site, Banff Nationalpark

Heiße Quelle in einer Höhle

Cave & Basin National Historic Site, Banff Nationalpark

Noch mehr heiße Quellen

Wandern auf dem Marsh Loop Trail in Banff

Von der Cave & Basin National Historic Site startet auch der 2,7 Kilometer lange Marsh Loop Trail und der längere Sundance Trail. Der Marsh Loop führt durch ein an die heißen Quellen angrenzendes Sumpf- und Naturschutzgebiet, wo sich von einigen Plattformen gut Vögel beobachten lassen. Oder du genießt einfach die Landschaft.

Boardwalk des Marsh Loop Trails, Banff Nationalpark

Boardwalk des Marsh Loop Trails

Vermilion Lakes Drive

Gegenüber vom Marsh Loop Trail auf der anderen Seite des Bow Rivers befinden sich die Vermilion Lakes. Auch diese Seen eignen sich gut zur Vogelbeobachtung. Du erreichst die Vermilion Lakes über den Vermilion Lakes Drive.

Gänse auf den Vermilion Lakes, Banff

Gänse auf den Vermilion Lakes

Bow River Falls und das Fairmont Banff Springs Hotel

Die Bow River Falls sind eine der Hauptattraktionen von Banff. Sie sind sowohl vom Zentrum als auch vom berühmten Fairmont Banff Springs Hotel zu Fuß zu erreichen. Mit dem Auto kannst du entweder den Viewpoint am Tunnel Mountain Drive ansteuern oder zum Parkplatz auf der anderen Seite an der Golf Course Loop Road fahren. Dort kannst du direkt an den Falls entlang spazieren und auch den hinter den Bow River Falls abzweigenden schmalen Spray River unter die Lupe nehmen.

Bow River Falls, Banff, Kanada

Bow River Falls

Das Fairmont Banff Springs Hotel ist heute ein Luxushotel in spektakulärer Lage. Ursprünglich wurde es als Eisenbahnhotel der Canadian Pacific Railway 1887-88 gebaut. Du kannst es von den meisten Aussichtspunkten rund um Banff sehen. Die schönste Aussicht auf das schloßartige Gebäude bietet sich vom Tunnel Mountain Drive.

Fairmont Banff Springs Hotel, Kanada

Fairmont Banff Springs Hotel

Schöne Aussicht auf den Bow River vom Tunnel Mountain Drive

Schöne Aussicht vom Tunnel Mountain Drive

Hoodoos in Banff

Ebenfalls über den Tunnel Mountain Drive erreichst du den kurzen Wanderweg zu den Hoodoos. Die Hoodoos sind Sandskulpturen im Bow River Valley. Sie sehen ganz witzig aus, sind aber im Gegensatz zu den Formationen im Bryce Canyon im Westen der USA eher unscheinbar. Falls du mit deinem Camper einen Stellplatz auf dem Tunnel Mountain Village Campground bezogen hast, kannst du den Hoodoo Trail gleich vom Campingplatz aus starten.

Hoodoos im Banff Nationalpark

Hoodoos mit dem Bow River im Hintergrund

Lake Minnewanka

Auch der Lake Minnewanka lohnt einen Abstecher. Falls du auf deiner Kanada Rundreise mit dem Camper oder Wohnmobil unterwegs bist, bietet sich der benachbarte Two Jack Lakeside Campingplatz an.

Lake Minnewanka, Banff Nationalpark

Lake Minnewanka im Abendlicht

Falls du noch Lust auf einen Abendspaziergang hast, können wir dir den 1,5 Kilometer (oneway) langen Trail vom Parkplatz am Lake Minnewanka zum Stewart Canyon empfehlen. Relativ ebenerdig geht es immer schön am Seeufer entlang, bis du zu einer Brücke über den schmalen Stewart Canyon kommst. Der Canyon selbst ist nicht besonders spektakulär, aber der Spaziergang am Seeufer entlang umso schöner. Auch hier kannst du wieder jede Menge Hörnchen beobachten 🙂

Stewart Canyon, Banff Nationalpark, Kanada

Stewart Canyon

Ebenfalls am Lake Minnnewanka Scenic Drive liegt der Parkplatz für den Bankhead Interpretive Loop Trail. Früher gab es hier die Kohlenmine Bankhead, deren Geschichte auf Infotafeln erzählt wird. Der Trail ist nur etwas mehr als einen Kilometer lang und führt vorbei an ein paar Ruinen und alten Bahnwagons.

Bankhead Interpretive Loop Trail, Banff Nationalpark

Bankhead Interpretive Loop Trail

Alpines Wanderparadies Sunshine Meadows

Die Sunshine Road biegt etwa 8 Kilometer westlich von Banff vom Trans-Canada Highway ab und schlängelt sich den Berg hoch zur Sunshine Village Gondola. Diese ist im Sommer nur an einigen Tagen in Betrieb. Wanderer haben aber auch die Möglichkeit mit einem Busshuttle die 6 Kilometer hoch zum Sunshine Village zu fahren. Das ist zwar nicht ganz billig, lohnt sich aber, wenn man seine Kräfte für die Wanderungen dort sparen möchte. Oben angekommen erwarten dich eine mit Blumen übersäte alpine Hochebene – die Sunshine Meadows. Wir haben uns für die 3-4 Stunden (9 Kilometer) lange Wanderkombi aus Rock Isle Trail und Grizzly Lake-Larix Lake Loop entschieden. Tolle Strecke!

Rock Isle Lake , Sunshine Valley, Banff Nationalpark

Rock Isle Lake

Sunshine Valley, Banff Nationalpark

Wanderwege im Sunshine Valley

Am Grizzly Lake-Larix Lake Loop gibt es einen Aussichtspunkt von dem man bis in das Gebiet des Kootenay Nationalparks gucken kann. Leider war das Wetter bei uns nicht so richtig toll.

Blick auf den Kootenay Nationalpark

Düsterer Blick auf den Kootenay Nationalpark

Sunshine Valley, Banff Nationalpark

See am Wanderweg

2. Unterwegs auf dem Bow Valley Parkway

Der Bow Valley Parkway ist der „alte“ Trans-Canada Highway. Er startet hinter Banff, endet kurz vor Lake Louise und läuft parallel zum neuen Highway. Auf dem neuen Trans-Canada Highway kommst du schneller voran und siehst mehr von dem spektakulären Bergpanorama. Das versteckt sich auf dem Bow Valley Parkway nämlich gerne mal hinter Bäumen. Warum sich ein Abstecher trotzdem lohnt, erfährst du hier.

Castle Mountain, Bow Valley Parkway, Banff Nationalpark

Blick auf den Castle Mountain vom Bow Valley Parkway

Bären und Hirsche am Bow Valley Parkway

Der Bow Valley Parkway ist eine Nebenstrecke mit weniger Verkehr. Du kannst hier mit etwas Glück Tiere beobachten und dann auch mal entspannt am Straßenrand anhalten. Wir haben mehrere Schwarzbären und ein paar Hirsche gesehen. Landschaftliche Highlights sind die enge Schlucht des Johnston Canyon und der Castle Mountain. Das solltest du dir nicht entgehen lassen!

Schwarzbär, Kanada

Schwarzbär in der Nähe des Castle Mountains

Wandern durch den Johnston Canyon

Die Wanderung im engen Johnston Canyon zu den Lower and Upper Falls gefällt uns so gut, dass wir sie sogar schon zweimal gemacht haben. Der Weg führt direkt am sprudelnden Fluss entlang, umgeben von steilen Felswänden. Einfach spektakulär.

Johnston Canyon am Bow Valley Parkway, Banff Nationalpark

Sprudelndes Wasser im Johnston Canyon

Zu den Lower Falls sind es 1,2 Kilometer, zu den Upper Falls 2,4 Kilometer. Hin und zurück also etwa 5 Kilometer und 2-3 Stunden. Auf dem ersten Stück bis zu den Lower Falls gibt es kaum Steigungen. Hier kann es allerdings je nach Tageszeit auch ziemlich voll werden. Das zweite Stück der Wanderung durch den Johnston Canyon ist schon weniger besucht. Und wer möchte, kann sogar von den Upper Falls noch weiter wandern zu den Ink Pods. Bei uns war der Trail leider gesperrt.

Johnston Canyon, Banff Nationalpark, Alberta, Kanada

Johnston Canyon

Viewpoints auf den Bow River

Entlang des Bow Valley Parkways gibt es auch einige tolle Aussichtspunkte mit Blick auf den Bow River und die Berge. Auch mehrere Stopps mit Picknickbänken sind vorhanden. Oft gesehene Gäste sind verschiedene Hörnchen Arten, unter anderem die knuffigen Columbian Ground Squirrels.

Columbian Ground Squirrel am Bow Valley Parkway

Columbian Ground Squirrel

Aussicht auf den Bow River, Banff Nationalpark, Kanada

Aussicht auf den Bow River und die Bahngleise

Bow River, Banff Nationalpark

Bow River Viewpoint am Bow Valley Parkway

3. Highlights rund um Lake Louise

Der helltürkisfarbene Lake Louise mit dem Gletscher im Hintergrund ist ein tolles Fotomotiv. Kein Wunder also, dass es hier in der Hochsaison sehr voll werden kann.

Lake Louise, Alberta, Kanada

Idyllischer Lake Louise

Zum Glück kannst du hier super wandern gehen und so schnell einen Teil der Touristenmassen hinter dir lassen. Falls du dich so richtig auspowern willst, können wir dir auf jeden Fall den Lake Agnes Teahouse Hike inklusive Little Beehive empfehlen. Von dort hast du eine spektakuläre Aussicht auf den Lake Louise links, den grünen Mirror Lake in der Mitte und den Lake Agnes rechts. Alle drei auf unterschiedlicher Höhe gelegen.

Lake Louise, Icefield Parkway, Kanada

Ausblick vom Little Beehive

Lake Louise, Banff Nationalpark

Aussicht auf Lake Louise

Schön, schöner, am Schönsten: Moraine Lake

Der Moraine Lake ist das Aushängeschild für idyllische Bergseen. Es lohnt sich schon früh am Morgen herzukommen. Zum einen hast du den See dann noch fast für dich alleine. Und zum anderen kannst du beobachten, wie die Spiegelung im Moraine Lake langsam zunimmt. Ein spektakulärer Anblick:

Moraine Lake im Morgenlicht, Banff Nationalpark, Kanada

Moraine Lake im Morgenlicht

Moraine Lake , Banff Nationalpark, Kanada

Sich spiegelndes Bergpanorama im Moraine Lake

Die kurze Wanderung zum Aussichtspunkt lohnt aber nicht nur wegen dem tollen Blick auf den Moraine Lake. Man kommt auch an einem idyllischen Wildfluss vorbei. Und vielleicht kannst du genau wie wir in den Felsen neben dem Wanderweg ein niedliches Pika beobachten.

Pika, Rocky Mountains, Kanada

Pika

Rocky Mountain Idylle, Moraine Lake, Banff Nationalpark

Rocky Mountain Idylle

4. Icefields Parkway im Banff Nationalpark

Weiter geht es auf unserem Roadtrip: Wir entern mit unserem Camper den berühmten Icefields Parkway. Er startet hinter Lake Louise im Banff Nationalpark und geht später in den Jasper Nationalpark über. Halte unterwegs die Augen nach wilden Tieren auf. Auch hier haben wir einige Bären gesehen. Dieser verkrümelt sich lieber mal ins Unterholz, zu viel Verkehr auf dem Parkway.

Brauner Schwarzbär am Icefields Parkway, Rocky Mountains, Kanada

Brauner Schwarzbär am Icefields Parkway

Faszinierender Bow Lake

Vom Bow Lake sind wir besonders fasziniert. Zum einen spiegeln sich die Berge einfach phänomenal toll im Wasser, auch bei schlechtem Wetter. Und zum anderen haben wir ihn auf unserer Kanada Rundreise sowohl halb zugefroren (Mitte Juni), als auch in perfekter Sommeridylle (Anfang August) erlebt. Der gleiche See, aber ein komplett anderer Anblick!

Bow Lake im Juni, Icefields Parkway, Kanada

Bow Lake im Juni

Bow Lake im August, Banff Nationalpark

Bow Lake im August

Bow Lake im Juni, Icefields Parkway, Kanada

Tolle Spiegelung im Bow Lake

Helen Lake Wanderung

Auch die 4-5 stündige Wanderung zum Helen Lake lohnt sich. Es geht zwar erst etwas langweilig durch einen Wald bergauf, aber dann gelangst du auf eine Hochebene. Diese ist mit Wildblumen übersät, wird von Murmeltieren bewohnt und bietet eine schöne Aussicht auf die umliegenden Berge. Einfach nur großartig! Selbst bei nicht perfektem Wetter (es fing schließlich sogar an zu schneien), waren wir total geflasht. Vom Parkplatz bis zum Helen Lake sind es 6 Kilometer, also 12 Kilometer hin und zurück.

Lake Helen Hike

Lake Helen Hike

Toller Wanderweg zum Helen Lake

Toller Wanderweg zum Helen Lake

Postkartenmotiv Peyto Lake

Auch der Peyto Lake ist ein beliebtes Fotomotiv. Über einen 1 Kilometer langen Wanderweg gelangst du vom Parkplatz zum Viewpoint. Dort erwartet dich eine tolle Aussicht auf den von Wald und Bergen eingerahmten, türkisen Peyto Lake. Gespeist wird er übrigens von mehreren Gletschern, unter anderem auch vom gleichnamigen Peyto-Gletscher.

Peyto Lake, Banff Nationalpark

Peyto Lake

Mistaya Canyon

Unser nächster Roadtrip Stopp am Icefields Parkway ist der Mistaya Canyon. Dort kannst du eine enge Kalksteinschlucht bewundern, durch die sich der Mistaya River hindurchschlängelt. Der Canyon gefällt uns genauso gut wie der Maligne Canyon im Jasper Nationalpark. Zu erreichen ist er über einen kurzen Trail vom Parkplatz am Icefields Parkway.

Mistaya Canyon, Banff Nationalpark, Kanada

Enge Schlucht des Mistaya Canyons

Mistaya Canyon, Banff Nationalpark, Kanada

Mistaya Canyon

Als nächster Stopp am Icefields Parkway kommen die Bridal Veil Falls. Die fanden wir allerdings nicht besonders interessant.

Parker Ridge Trail

Kurz darauf gelangst du zum Trailhead des Parker Ridge Trail. Er gehört zu unseren Lieblingswanderungen am Icefields Parkway. Bei unserem ersten Versuch Mitte Juni sind wir schon nach ein paar Metern im Schnee versunken. Aber beim zweiten Mal (Anfang August) wurden wir von einem spektakulären Bergpanorama mit Blick auf den Saskatchewan Gletscher und hübsche Wildblumen belohnt. Absolut empfehlenswert!

Blick auf den Saskatchewan Gletscher vom Parker Ridge Trail, Icefields Parkway, Kanada

Blick auf den Saskatchewan Gletscher

Parker Ridge Trail, Icefields Parkway, Kanada

Wer erkennt die kleinen Autos auf dem Parkplatz?

Sunwapta Pass

Beim Anblick der Bergkulisse am Sunwapta Pass wird uns noch einmal die unfassbare Größe der Rocky Mountains deutlich. Am Pass ist auch der Parkübergang vom Banff zum Jasper Nationalpark. Unsere Tipps für den Icefields Parkway im Jasper Nationalpark findest du im Jasper-Artikel.

Sunwapta Pass in den kanadischen Rocky Mountains

Sunwapta Pass

Infos für deinen Besuch im Banff Nationalpark

  • Eintritt:
    • Day Pass: $9,80 pro Person, gültig bis 16 Uhr am Folgetag. Gilt auch für die Nationalparks Jasper, Kootenay, Yoho, Mount Revelstoke, Glacier, Waterton Lakes und Elk Island
    • Annual / Discovery Pass: $67,70 pro Person oder $136,40 für bis zu 7 Personen in einem Auto, gültig für ein Jahr. Mit dem  Pass hat man kostenlosen Eintritt in über 100 Nationalparks, National Marine Conservation Areas und National Historic Sites in Kanada
  • Camping: es gibt 13 Campingplätze im Banff Nationalpark, Kosten je nach Ausstattung von $15,70 bis $38,20 pro Nacht und Stellplatz. Der Campingplatz Two Jack Lakeside liegt idyllisch direkt am See. Begegnungen mit Wapitis inklusive 🙂
  • Unterkunft: Unterkünfte direkt in Banff solltest du in der Hauptsaison auf jeden Fall vorbuchen. Kurzfristig und günstiger kannst du in Canmore direkt außerhalb vom südlichen Eingang zum Banff Nationalpark übernachten. Dort können wir dir die Creekside Villa empfehlen, ein super gemütliches B&B mit leckerem Frühstück. Als Alternative zu Lake Lousie bietet sich der kleine Ort Golden an, dort haben wir in der Alpine Meadows Lodge übernachtet.
  • Website des Banff Nationalparks (auf Englisch): pc.gc.ca,
  • Wandern: Es gibt noch viel mehr tolle Wanderwege, die wir nicht alle geschafft haben. Inspiration und Infos findest du hier: Banff Area Tageswanderungen, Icefields Parkway Tageswanderungen
Idyllischer Two Jack Lake Campingplatz, Banff, Kanada

Idyllischer Two Jack Lake Campingplatz

Beste Reisezeit für den Banff Nationalpark

Ein kleiner Nachteil durch die Beliebtheit und die gute Anbindung an Calgary: Besonders in der Hochsaison und an Wochenenden mit gutem Wetter ist der Park besonders rund um Banff und Lake Louise ziemlich überlaufen. Eine gute Reisezeit ist hier zum Beispiel der Juni, da war es zumindest bei uns noch schön leer. Andererseits liegt dann teilweise noch Schnee auf den Wanderwegen. Auch ab September kann es wieder etwas leerer werden.

Reiseführer

  • Falls du einen guten Reiseführer suchst, können wir dir den Reise Know-How Kanada der ganze Westen mit Alaska empfehlen. Er hat uns auf unserem Camper Roadtrip durch Kanada mit Detailkarten und Tipps zu Campingplätzen super geholfen.

Technik/Ausrüstung

  • Hier unsere Tipps, welche technische Ausrüstung du auf deinen Roadtrip mitnehmen solltest. Beim Camping ist zum Beispiel eine Powerbank total praktisch.

Weitere Blogartikel zu den Rocky Mountains auf Travelinspired

Wir waren auf unserem ersten Roadtrip durch Kanada mit einem gemütlichen Campervan unterwegs, beim zweiten Mal mit einem tollen Truck Camper. Beide sehr zu empfehlen. Die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Camper- und Wohnmobiltypen kannst du in unserem Camper-Artikel nachlesen.

Pleasure Way, Camper, Kanada

Merken

Merken

Empfohlene Beiträge

9 Tipps für den Kootenay Nationalpark Kanada Nationalpark Serie Teil 4 – Kootenay Nationalpark in den Rocky Mountains: Im Kootenay Nationalpark in Kanada erw...
Zu Besuch im Yoho Nationalpark Kanada Nationalpark Serie Teil 3 – Yoho Nationalpark in den Rocky Mountains: Der Yoho Nationalpark begeistert uns mit d...
Die 5 schönsten Wanderungen am Icefields Parkway Der Icefields Parkway durch die kanadischen Rocky Mountains ist spektakulär. Hohe Gipfel, Seen in allen Schattierungen u...
Wildlife in den Rocky Mountains Wir lieben die Rocky Mountains! Für uns sind sie das perfekte Outdoor-Paradies. Vor allem die vielen wilden Tiere haben ...

2 Kommentare zu “Kanada: Highlights im Banff Nationalpark

  1. schwertiontour

    Ach, ihr macht es mir nicht leicht, oder ?
    September 2018 ist noch sooo weit weg und die Wartezeit wird durch die tollen Berichte von Euch zwar nett ausgefüllt, aber die Sehnsucht wird dadurch immer größer 🙂
    Wirklich viele Highlights dabei, ich befürchte schon, dass die vielen Wanderwege nicht alle auf die Liste kommen. Aber der zum Beehive auf jeden Fall !

    Freue mich schon auf weitere Berichte aus Nordamerika, die sind so toll geschrieben und vor allem tut es gut, nicht dauernd über fehlerhafte Grammatik usw. zu stolpern. Macht einfach Spaß zu lesen und die klasse Bilder zu bewundern.

    Liebe Grüße,
    Schwerti

    1. Kristin Autor des Beitrags

      Vielen Dank für die tollen Komplimente, da macht uns das Schreiben gleich doppelt so viel Spaß!
      Die Aussicht vom Beehive ist wirklich phänomenal, da lohnt sich der steile Aufstieg. Bei wenig Zeit würden wir auch auf jeden Fall diese Wanderung machen. Johnston Canyon lohnt sich auch total, selbst wenn du aus Zeitgründen nur zum Lower Fall läufst. Der Anfang des Wanderwegs durch den engen Canyon mit dem tosenden Fluss ist sowieso das schönste Stück.
      Liebe Grüße
      Kristin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Beliebteste Beiträge - Kommentare