Oslo Sehenswürdigkeiten und Inseln im Oslofjord

Die norwegische Hauptstadt Oslo hat jede Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten. Bei einem Spaziergang vom Hafen durch die Altstadt kommst du automatisch an vielen Highlights vorbei, darunter die alte Festung, das moderne Opernhaus und das Königliche Schloss. Naturfans empfehlen wir einen Ausflug auf die schönen Inseln im Oslofjord. Mit der Fähre gelangst du vom Hafen in Oslo teilweise innerhalb weniger Minuten auf die Inseln, je nachdem, für welche du dich entscheidest.

Hafen, Oslo Sehenswürdigkeiten Norwegen
Hafen von Oslo

Opernhaus, Oslo Sehenswürdigkeiten, Reisebericht mit Tipps
Das Opernhaus in Oslo

Hier ist unser Reisebericht mit Oslo Sehenswürdigkeiten und Tipps für die Inseln im Oslofjord:

Schöne Schiffe im Hafenviertel Aker Brygge, Oslo Highlights
Schöne Schiffe im Hafenviertel Aker Brygge

Oslo Sehenswürdigkeiten auf einen Blick mit Karte

Hier ist unsere Liste mit den interessantesten Sehenswürdigkeiten in Oslo. Die meisten davon stellen wir dir gleich noch genauer vor.

  • Festung Akershus
  • Hafenviertel Aker Brygge
  • Opernhaus Oslo
  • Königliches Schloss
  • Karl Johans Gate mit Parlament und Nationaltheater
  • Domkirche
  • Rathaus
  • Nobel-Friedenszentrum
  • Frammuseum
  • Norwegisches Freilichtmuseum
  • Wikingerschiffmuseum
  • Reptilienpark
  • Skulpturen im Vigelandsparken und Ekebergparken
  • Holmenkollen Skimuseum und Sprungschanze
  • Inseln im Oslofjord
Parlament, Oslo Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden
Das Parlament an der Karl Johans Gate
Königliches Schloss, Reisebericht mit Oslo Sehenswürdigkeiten und Tipps
Königliches Schloss

Hier findest du eine Karte mit unseren Oslo Sehenswürdigkeiten:

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Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten in Oslos Altstadt

Die Altstadt von Oslo kannst du dir gut auf einem Spaziergang ansehen. Vom Hauptbahnhof in Oslo sind es nur ein paar Minuten zu Fuß bis zur Domkirche. Im Turm soll die älteste Uhr ganz Norwegens ticken. Von dort spazieren wir die Prachtstraße Karl Johans Gate entlang. Dort kommst du automatisch zum Parlamentsgebäude, das von Löwenskulpturen bewacht wird, und zum Nationaltheater. Kurz darauf ist der Schlosspark (Slottparken) mit dem Königlichen Schloss erreicht. Vom Schlosspark ist es anschließend nicht weit zum Hafenviertel Aker Brygge. Dort findest du neben dem Nobel-Friedenszentrum und dem Rathaus auch den Hafen mit Museumsschiffen. Auf der anderen Seite ragt die Festung Akershus auf. Wir spazieren über das Festungsgelände und weiter bis zum Opernhaus. Und schon sind wir wieder zurück am Hauptbahnhof.

Nationaltheater Oslo Sehenswürdigkeiten und Tipps für Norwegens Hauptstadt
Nationaltheater
Hafen und Festung Akershus, Tipps Oslo Spaziergang
Hafen und Festung Akershus

Die Festung Akershus

Die Festung Akershus gehört zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten von Oslo. Sie liegt auf der Halbinsel Akersneset direkt am Oslofjord. Die Festung thront über dem Hafen und ist nicht zu übersehen. Die äußere Festungsanlage wird zwar auch heute noch vom norwegischen Militär genutzt, ist aber auch als eine Art Parkanlage frei zugänglich. Ein Spaziergang über das Gelände der Festung Akershus lohnt sich schon allein wegen der schönen Aussicht. Es gibt dort alte Gebäude und Kanonen zu entdecken, ebenso wie zwei Museen zur Militärgeschichte in Norwegen. Außerdem lieben Gänse den Park der Festungsanlage. Egal bei welchem Wetter und zu welcher Jahreszeit wir dort waren, wir haben immer welche entdeckt. Akershus ist also fest in Gänsehand 😉

Festung Akershus, Oslo Sehenswürdigkeiten und Tipps
Die Festung Akershus
Spaziergang über die Festungsanlage Akershus, Oslo Sehenswürdigkeiten
Spaziergang über die Festungsanlage

Hafenviertel Aker Brygge

Unser Highlight in Oslos Hafenviertel Aker Brygge sind die schönen alten Museumsschiffe. Am Hafen findest du auch einen kleinen Leuchtturm und eine hübsche Standuhr. Es lohnt sich an der Hafenpromenade entlangzuschlendern und den kleinen Fähren zuzusehen, die zu den Inseln im malerischen Oslofjord aufbrechen. Aker Brygge ist aber auch ein modernes Viertel mit interessanten Gebäuden. Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten gehören das Nobel-Friedenszentrum mit einer Ausstellung zum Friedensnobelpreis, das Astrup Fearnley Museum für moderne Kunst und viele Skulpturen, darunter ein Ruderer. Halte bei deinem Spaziergang durch Aker Brygge auch Ausschau nach der Eisbär-Skulptur. Mal sehen, ob du sie entdeckst!

Hafenviertel Aker Brygge, Tipps Oslo Pass
Hafenviertel Aker Brygge mit der Uhr
Spaziergang durch Aker Brygge in Oslo
Spaziergang durch Aker Brygge

Polarfieber im Frammuseum

Das Frammuseum in Oslo ist der Geschichte der norwegischen Polarforschung gewidmet. Es liegt auf der Halbinsel Bygdøy. Im Museum ist das namensgebende Forschungsschiff Fram ausgestellt, mit dem die berühmten norwegischen Polarforscher Fridtjof Nansen (1893-1896), Otto Sverdrup (1898-1902) und Roald Amundsen (1910-1912) auf Expedition waren. Die Fram gilt als das stärkste aus Holz gebaute Schiff der Welt. Als große Fans der Polarregionen können wir uns dieses Museum natürlich nicht entgehen lassen. Zumal wir selbst auch schon mit der nach diesem berühmten Schiff benannten Fram von Hurtigruten in der Arktis und Antarktis unterwegs waren.

Eintritt Frammuseum: 140 NOK für Erwachsene, Öffnungszeiten und weitere Infos findest du auf der Website.

Frammuseum, Oslo Sehenswürdigkeiten und Tipps für Regentage
Frammuseum

Norwegisches Freilichtmuseum

Neben dem Frammuseum hat uns auch das Norwegische Freilichtmuseum gut gefallen. Dort kannst du zwischen 155 traditionsreichen Gebäuden aus ganz Norwegen auf Entdeckungstour gehen, darunter auch eine der für Norwegen so typischen Stabkirchen. Das Museumspersonal trägt norwegische Trachten und im Sommer werden Kutschfahrten und verschiedene Aktivitäten angeboten. Es ist also so eine Art Living History Museum.

Eintritt Norwegische Freilichtmuseum: 140 NOK für Erwachsene, Öffnungszeiten und weitere Infos findest du auf der Website.

Stabkirche im Norwegischen Freilichtmuseum, Oslo Tipps und Ausflugsziele
Stabkirche im Norwegischen Freilichtmuseum

Wikingerschiffmuseum (Vikingskipshuset)

Für Schiff- und Wikingerfans lohnt sich auch ein Besuch des Wikingermuseums. Dort werden die am besten erhaltenen Wikingerschiffe der Welt ausgestellt. Die Schiffe wurden in drei großen Häuptlingsgräbern gefunden und sollen aus dem 9. Jahrhundert stammen. Schon beeindruckend! Natürlich gibt es im Museum auch andere Gegenstände aus der Wikingerzeit zu sehen.

Hinweis: Aktuell ist das Museum leider wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Wikingerschiff, Oslo Tipps für Regentage
Wikingerschiff

Oslo Tipp für Tierfans: Reptilienpark

Natürlich haben wir auch den Reptilienpark in Oslo besucht. Dort kannst du dir viele verschiedene Reptilienarten ansehen. Darunter Schildkröten, Echsen und Schlangen. Auch kleine Äffchen leben im Reptilienpark. Besonders fasziniert haben uns die witzig aussehenden und super getarnten Moosfrösche. Der Reptilienpark und die anderen Museen eignen sich auch perfekt um an Regentagen dem schlechten Wetter für eine Weile zu entkommen.

Eintritt Reptilienpark: 150 NOK für Erwachsene, Öffnungszeiten und weitere Infos findest du auf der Website.

Moosfrosch, Reptilienpark, Oslo Tipp bei Regen
Moosfrosch

Skulpturenparks in Oslo

Wer Skulpturen mag, der ist in Oslo genau richtig. Denn in der norwegischen Hauptstadt gibt es gleich zwei Skulpturenparks: Vigelandsparken und Ekebergparken. Der Vigelandsparken ist das Lebenswerk des Bildhauers Gustav Vigeland und der größte Skulpturenpark, der von einem einzelnen Künstler erschaffen wurde. Zu seinen bekanntesten Skulpturen gehören der Monolith und der kleine Trotzkopf.

Monolith und weitere Skulpturen im Vigelandsparken, Oslo Sehehnswürdigkeiten
Monolith und weitere Skulpturen im Vigelandsparken

Auch der Ekebergparken gehört zu Oslos Sehenswürdigkeiten. Die Kunstwerke im Skulpturenpark wurden von international anerkannten Künstlern gestaltet. Neben den Skulpturen beherbergt der Ekebergparken Petroglyphen und Grundmauern aus der Steinzeit sowie Grabplätze aus der Zeit zwischen 900 und 400 v.Chr.. Sowohl Vigelandsparken als auch Ekebergparken sind rund um die Uhr kostenlos zugänglich.

Skulpturen in Oslo
Auf Skulpturen-Entdeckungstour in Oslo

Oslo Bootsausflug zu den Inseln im Oslofjord

Falls du während deines Städtetrips in Oslo auch eine Bootstour machen und nicht so viel Geld ausgeben möchtest, habe ich einen super Tipp für dich. Man kann mit dem Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel in Oslo (Ruter) auch die Fähren im Oslofjord benutzen. Ich habe mir die Linie B1 (Øyene) ausgesucht, die vom Hafen im Zentrum in Oslo (Aker Brygge) eine Rundtour zu 5 verschiedenen Inseln im Oslofjord macht. Falls du nur Sightseeing vom Boot aus machen möchtest, bist du etwa 1 Stunde unterwegs. Ich war aber natürlich so neugierig, dass ich auf einigen Inseln ausgestiegen bin.

Inseln Oslofjord, Reisebericht mit Tipps und Highlights
Typische bunte Holzhäuser
Insel Lindøya, Ausflug Oslo Fähre B1
Lindøya sehe ich mir nur von der Fähre aus an

Charmante Insel Bleikøya

Bleikøya verzaubert mich im Handumdrehen. Auf einem Hügel direkt am Anleger begeistert mich ein Laden, zu dem Schienen führen. Wahrscheinlich um die Waren bequem bergauf transportieren zu können. Ich mache einen Spaziergang über die kleine Insel und entdecke neben malerischen bunten Häusern auch ein winziges Naturschutzgebiet im Osten von Bleikøya. Dort flattern Schmetterlinge zwischen Wildblumen umher. Auf der Nordseite der Insel reihen sich Bootsschuppen und Stege aneinander. Das Ganze sieht schon etwas heruntergekommen aus, aber ich liebe ja diesen abgerockten Charme. An einer steilen Felswand entlang spaziere ich schließlich zurück zum Anleger der Fähre.

Bleikøya, Insel im Oslofjord, Geheimtipp Norwegen
Bleikøya, eine der Inseln im Oslofjord
Bleikøya, Insel im Oslofjord, Ausflugstipp Oslo
Angekommen auf Bleikøya
Bleikøya, Insel im Oslofjord, Norwegen
Spaziergang über die Insel

Gressholmen: kleines Naturparadies im Oslofjord

Gressholmen ist die naturbelassenste der Inseln im Oslofjord, die du mit der Fähre B1 ansteuern kannst. Es gibt gleich zwei Naturreservate auf der Insel: Gressholmen-Rambergoya und Heggholmen. Die Natur hier soll einzigartig in Norwegen sein. Als ich an dem kleinen Anleger die Fähre verlasse, ist kein Haus zu sehen. Ich wandere durch ein Waldstück, bis ich das Café Gressholmen Kro entdecke. Richtung Wasser führt ein Trampelpfad zu einem Toilettenhäuschen. Ich laufe in die andere Richtung weiter und entdecke eine wunderschöne Bucht mit einem schmalen Strand. Die Wolken spiegeln sich im Wasser und Nonnengänse dümpeln auf der Wasseroberfläche. Herrlich!

Naturidylle auf Gressholmen, Insel Oslofjord
Naturidylle auf Gressholmen

Ich laufe weiter an der Bucht entlang. Rechts von mir kommen ein paar Häuser und ein richtiger Hafen in Sicht. Dort steht ein kleiner Leuchtturm, Heggholmen Fyr, der aber leider gerade restauriert wird und daher wenig fotogen ist. Ich wandere nach rechts weiter an der Bucht entlang, wo mich der bewaldete Berg Spalden erwartet. Am Ufer ist nach Süden die benachbarte Insel Langoyene zu sehen.

Café Gressholmen Kro, Norwegen Inseln im Oslofjord
Café Gressholmen Kro

Bunte Holzhäuser auf Nakholmen

Erstes Highlight auf Nakholmen: direkt neben dem Anleger gibt es ein Fußballfeld, das heute fest in der Hand einer Gruppe Gänse ist. Am Supermarkt vorbei starte ich auf meine Entdeckungstour über die Insel. Nakholmen ist relativ dicht besiedelt. Ein hübsches buntes Holzhaus reiht sich an das nächste. Typisch norwegisch. Genauso habe ich mir die bewohnten Inseln im Oslofjord vorgestellt. Empfehlenswert ist ein Spaziergang über die Insel zum Südzipfel. Dort wartet ein kleiner Aussichtsberg. Darunter liegen ein paar malerische Holzstege. Im Nordosten der Insel findest du den Hafen.

Nakholmen, Insel im Oslofjord, Tipps Inselhopping Oslo Natur
Norwegenidylle auf der kleinen Insel Nakholmen
Inselspaziergang Nakholmen, Oslo Insidertipp
Inselspaziergang an typisch bunten Häusern vorbei
Aussicht von der Insel Nakholmen auf Oslo, Norwegen
Aussicht von Nakholmen auf Oslo

Geschichte & Strände auf Hovedøya im Oslofjord

Hovedøya ist die größte der Inseln im Oslofjord an der Linie B1. Sie liegt am dichtesten am Zentrum von Oslo und dem Anleger Aker Brygge. Daher wird Hovedøya auf der Rundtour der Fähre sogar zweimal angesteuert, einmal am Anfang und einmal am Ende der Tour. Der Anleger befindet sich am nördlichsten Zipfel der Insel. Im Südwesten locken ein paar Sandstrände. Auf Hovedøya gibt es außerdem einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Dazu gehört eine Klosterruine (Zisterzienserkloster von 1147) in der Inselmitte, einige Aussichtspunkte auf den Oslofjord sowie alte Kanonen und Pulverhäuser. Im Lavetthuset am Fähranleger ist heute eine Kunstaustellung untergebracht.

Hovedøya Sehenswürdigkeiten: Klosterruine, Norwegen Insidertipp
Hovedøya Sehenswürdigkeiten: Ruinen des Zisterzienserklosters
Lavetthuset auf Hovedøya, Oslo Ausflug zu Inseln im Oslofjord
Lavetthuset auf Hovedøya

Übernachten in Oslo

In Oslo gibt es natürlich jede Menge Übernachtungsmöglichkeiten, darunter Hotels und Ferienwohnungen. Falls es dir zu teuer ist direkt in Oslo zu übernachten, haben wir noch einen Insidertipp für dich. Bei unserem letzten Besuch haben wir in einem kleinen Häuschen in Nesoddtangen übernachtet. Nesoddtangen liegt gegenüber von Oslo auf einer großen Halbinsel, die in den Oslofjord ragt. Vom Anleger in Nesoddtangen kannst du dich bequem mit der Fähre (B10) direkt ins Zentrum von Oslo bringen lassen. Unterwegs hast du eine schöne Aussicht auf Oslo und die vielen Inseln und Leuchttürme im Oslofjord. Noch dazu erwartet dich im Hafen im Ortsteil Oksval von Nesoddtangen eine absolute Postkartenidylle: kleine bunte Bootshäuschen stehen hier malerisch am Wasser.

Bootshäuser in Oksval, Nesoddtangen Norwegen
Bootshäuser in Oksval

Tipp: Sparen mit dem Oslo Pass

Fall du während deines Städtetrips nach Oslo viele Museen und andere Attraktionen besuchen möchten, lohnt sich der Oslo Pass. Damit kannst du kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel nutzten und hast außerdem freien Eintritt in viele Museen und Attraktionen in Oslo. Dazu gehören beispielsweise das Fram Polarschiffmuseum und das Norwegische Freilichtmuseum, das Nobel-Friedenszentrum, der Reptilienpark sowie das Holmenkollen Skimuseum mit der Sprungschanze. Falls du stattdessen lieber einen Ausflug auf die schönen Inseln im Oslofjord machen möchtest und anschließend vielleicht noch einen Spaziergang durch die Altstadt lohnt sich der Oslo Pass nicht.

Oslo Streetart
Auch Streetart ist in Oslo zu finden

Noch mehr Tipps für Norwegen

Von Oslo kannst du übrigens gemütlich mit der Oslo-Bergen-Bahn über die Hardangervidda nach Bergen fahren, haben wir selbst schon ausprobiert.

Postkartenidylle, Norwegen Insidertipps Oslo
Postkartenidylle

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