Travelinspired

Wilder Torres del Paine Nationalpark

Abenteuerlicher Roadtrip durch Patagonien Teil 2: Schock am frühen Morgen. Eigentlich wollten wir zeitig losfahren, zum berühmten Torres del Paine Nationalpark. Doch wir erleben eine böse Überraschung. Einer unserer Reifen ist platt! Mist! Ungeduldig warten wir, bis der Frühstücksraum aufmacht und die ersten Trucker kommen. Unser Freund von gestern Abend erzählt uns, dass vorne an der Hauptstraße eine Werkstatt ist, die Reifen repariert. Das wäre besser als die weite Strecke bis zum Torres del Paine Nationalpark mit dem schmalen Ersatzreifen zu fahren. Zumal  bei den Straßenverhältnissen jederzeit wieder ein Reifen platzen könnte. Und so etwas wie den ADAC gibt es hier nicht.

Die Werkstattleute kommen auch zum Frühstücken her, sagt Antonio. Wir sollen einfach warten. Das tun wir dann auch, mehr oder weniger geduldig. Denn eigentlich wollten wir noch zum Pali Aike Nationalpark, aber den Schlenker müssen wir uns jetzt wohl abschminken. Dafür klappt mit den Automechanikern alles wie am Schnürchen. Der Reifen wird fachmännisch repariert und um viertel nach 9 sind wir on the road again. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie hilfsbereit die Einheimischen sind und wie sich Probleme mit etwas Geduld und Vertrauen in Luft auflösen.

Puerto Natales: Auf den Spuren des Riesenfaultieres

Auf dem Weg nach Puerto Natales geht es wieder Kilometer um Kilometer durch die patagonische Pampa. Aber diesmal auf einer komfortablen Asphaltstraße. Und auch das Wetter ist uns wohl gesonnen. Als wolle es uns für den kleinen Schock am Morgen entschädigen. Als Zugabe sehen wir jede Menge Tiere am Wegesrand: Guanacos, Nandus und sogar einige Flamingos. Dazu tiefblaue Seen. Jetzt wissen wir wieder, warum wir Roadtrips so lieben!

Idyllischer See in Puero Natales, Patagonien, Chile

Puerto Natales begrüßt uns mit Sonnenschein und einem atemberaubenden Blick auf schneebedeckte Gipfel. Wir genießen es, zurück in der Zivilisation zu sein. Tanken, Geld holen, durch Geschäfte bummeln. In einem gemütlichen, vegetarischen Restaurant stärken wir uns mit Kichererbsencurry. Dann geht es weiter Richtung Cueva del Milodón, einer 200 Meter langne Höhle, keine 25 km von Puerto Natales entfernt. Dort wurde das Skelett eines urzeitlichen Riesenfaultiers gefunden. Spektakulär! Das müssen wir unbedingt sehen.

Am Eingang der Höhle steht ein Denkmal, das ein Riesenfaultier in seiner ursprünglichen Größe zeigt. 3,5 bis 4 Meter, also ungefähr doppelt so groß wie ein Mensch. Leider ist es schon seit ca. 10.000 Jahren ausgestorben. Gefunden wurde das Skelett übrigens von einem Deutschen, dem Abenteurer Hermann Eberhard. Fasziniert erkunden wir die Höhle. Und knipsen ein Erinnerungsfoto mit dem Faultier.

Wilder Nationalpark Torres del Paine

Bei einem Schwätzchen mit dem Museumswärter erfahren wir, dass der direkte Weg in den Torres del Paine Nationalpark leider gesperrt ist und wir einen deutlichen Umweg über eine Gravel Road in Kauf nehmen müssen. Mist! Das bringt unseren Zeitplan ganz schön durcheinander. Dafür ist die Strecke atemberaubend.

Torres del Paine Nationalpark, Chile

Sie führt durch schöne Täler, rechts und links von hohen Bergketten gesäumt. Wir kommen an kleinen Estancias und einigen Schafweiden vorbei. Und sehen viele Raubvögel mit buntem Gefieder.

Raubvogel, Patagonien

Schließlich gelangen wir zur oberen Zuwegung zum Nationalpark. Kleine spitze Horrorsteine und Wellblech auf der Schotterpiste. Super, hoffentlich gibt das nicht den nächsten Platten! Ein Einheimischer braust routiniert mit seinem Jeep vorbei und wirbelt ordentlich Staub auf. Um 19 Uhr erreichen wir den Parkeingang. Geschafft! Die Damen vom Nationalparkbüro sind total nett. Da es schon so spät ist, brauchen wir erst morgen Eintritt zu bezahlen. Zurück beim Auto erwartet uns allerdings eine böse Überraschung. Der befürchtete Platten ist da. Der 2. an diesem langen Tag! Glücklicherweise kommt grade ein Ranger im Jeep vorbei. Mit vereinten Kräften wird der Reifen gewechselt. Das Reserverad sieht schmal, klein und nicht besonders vertrauenserweckend aus. Ob wir es damit durch den ganzen Nationalpark schaffen? Oder überhaupt bis zur Unterkunft? Die Parkbürodamen denken wohl ähnlich und geben uns noch den wohlgemeinten Tipp, unseren kaputten Reifen im Hotel flicken zu lassen.

Torres del Paine Nationalpark, Chile

Am idylischen Lago Pehoe – Unterkunft im Torres del Paine Nationalpark

Schließlich rollen wir weiter, sämtliche Daumen gedrückt. Über teilweise abenteuerlich steile Straßen mit ausgewaschenen Fahrrinnen holpern wir vorsichtig vorwärts. Die Landschaft ist spektakulär! Türkisblaue Gletscherseen, schneebedeckte Berggipfel, wilde Guanacos. Blick auf die Torres im Abendlicht. Und dann taucht sie vor uns auf, die Hosteria Pehoe, idyllisch gelegen auf einer kleinen Insel im gleichnamigen See. Erleichtert atmen wir auf. Geschafft! Jetzt stellt sich doch wieder ein kleines Glücksgefühl ein. Und Dankbarkeit. Das wir es mit heilem Reservereifen geschafft haben. Und an diesem wundervollen Ort übernachten dürfen.

Hosteria Pehoe, Torres del Paine Nationalpark

Über eine schmale Fußgängerbrücke entern wir die Insel. Die Autos bleiben auf einem Parkplatz auf dem „Festland“ zurück. An der Rezeption werden wir an Hausmeister Jorge verwiesen, der unseren Reifen per Schubkarre über die Brücke in seine Werkstatt transportiert. Und flickt. Wir erkunden derweil die Insel im letzten Tageslicht und genießen einen spektakulären Sonnenuntergang.

Pleiten, Pech und Pannen

Motiviert stehen wir am nächsten Morgen auf. Voller Vorfreude den Torres del Paine Nationalpark zu erkunden. Sicherheitshalber checken wir vor dem Frühstück noch schnell unser Auto. Oh nein, der geflickte Reifen hat eine riesengroße Beule an der Seite! Jorge will uns weißmachen, dass das kein Problem sei und wir so trotzdem fahren können. Wir haben dabei aber kein gutes Gefühl, lassen wieder den kleinen Reservereifen aufziehen und rufen verzweifelt unseren Vermieter an. Der ist leider auch keine Hilfe und rät uns, mit dem Reservereifen auf kürzestem Weg zurück nach Puerto Natales zu fahren und dort einen neuen Reifen zu kaufen. Auf eigene Kosten, versteht sich. Denn die knapp 300 km von Puerto Natales nach Punta Arenas mit Reserverad wären dann doch suboptimal. Sollten wir unterwegs liegen bleiben, sind wir auf uns allein gestellt. Vielen Dank auch. Und das Frühstücksbuffet ist inzwischen auch schon fast leer gefuttert. Ein Unglück kommt eben selten allein 😉

Guanacos im Torres del Paine Nationalpark

Unsere geplante Wanderung zu den Torres und die Fahrt zum Lago Grey fallen ins Wasser. Wir wollen nur noch raus aus dem Park! Wir entscheiden uns auf dem Rückweg zum Parkausgang für eine Alternativstrecke, die zum Glück deutlich angenehmer zu fahren ist. Und sehen eine Herde Guanacos bei der Flußdurchquerung. Einmalig! 4 Stunden später erreichen wir Puerto Natales. Zum Glück mit heilem Reifen.

Guanakobaby im Torres del Paine Nationalpark, Chile

Die Jagd nach dem passenden Reifen

Nachdem wir in unserem total gemütlichen Hostel eingecheckt haben, startet die Werkstattodyssee. Erst meinen die netten Werkstattmänner, dass ein neuer Schlauch reicht. Dann stellt sich aber raus, dass der Mantel zu kaputt ist. Leider haben wir bzw. unser Kleinwagen eine seltene Reifengröße, die hier im Land der Trucks und Geländewagen schwer zu kriegen ist. So beginnt die Jagd nach dem Reifen.

Beim Großhändler gabelt uns ein netter Chilene mit Sommersprossen auf, den wir zuvor schon in der Werkstatt getroffen hatten. Gemeinsam tingeln wir von Händler zu Händler und versuchen sogar beim Schrotthändler unser Glück. Schließlich kaufen wir für unfassbar teure 36.000 Peso einen Reifen der nicht ganz passt. Aber immer noch um Längen besser als das Reserverad ist. Die Werkstatt ist super! Berechnet uns nichts für den Service, das Reifenwechseln und den ganzen Aufwand, den sie mit uns hatten. Nicht mal der ausprobierte Schlauch wird in Rechnung gestellt. Wir freuen uns sehr über diese herzensguten Menschen und ihre Hilfsbereitschaft!

Am nächsten Morgen fahren wir ohne Zwischenfall zurück nach Punta Arenas. Und nehmen uns fest vor, noch einmal wieder zukommen, um den Torres del Paine Nationalpark in Ruhe zu entdecken. Und dann auch gleich genügend Zeit mitzubringen, um das berühmte „W“ zu wandern.

Tipp für einen Tagesausflug in den Torres del Paine Nationalpark: Wanderung zum Mirador Cuernos

Warst du schon mal im Torres del Paine? Oder hattest du schon mal so richtig Pech auf einem Roadtrip? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Merken

Merken

Auch interessante Beiträge

Königspinguine in Patagonien Nichts ahnend schlendern wir durch die Straßen von Punta Arenas am südlichen Ende Chiles, als uns im Schaufenster eines ...
Vögel beobachten auf Galápagos Blaufußtölpel beim Balztanz auf Galápagos Faszinierendes Galápagos! Ein wahres Vogelparadies! Die Galápagosinseln li...
Punta Arenas: Von Pinguinen und Entdeckerschiffen Spät am Abend landen wir auf dem kleinen Provinzflughafen von Punta Arenas. Leider sind die Busse und Taxis knapp. So da...
Bolivien: Highlights Salar de Uyuni Tour Mit dem Jeep in 3 Tagen von Uyuni in Bolivien nach San Pedro de Atacama in Chile: In diesem Reisebericht nehmen wir dich...

10 Kommentare zu “Wilder Torres del Paine Nationalpark

  1. Bettina

    Hey, ich war dieses Jahr im Torres del Paine und da kommen viele Erinnerungen hoch bei euren Bildern! Trotz des Ärgers mit dem Reifens ist es mit dem Auto sicherlich super dort unterwegs zu sein und so viel flexibler alle Ziele ansteuern zu können. Ich war zu Fuß und mit Bus unterwegs und bin den Q-Circuit gewandert (hier ein kleiner Bericht auch zu den touristischen Seiten https://www.fjella.world/qcircuit-torresdelpaine/). Aber den Lago Pehoé musste ich leider auslassen, ohne Auto etwas schwierig.

    1. Kathrin Autor des Beitrags

      Hi Bettina,
      ja, der Torres del Paine Nationalpark ist schon echt beeindruckend! Die Fotos von deiner Wanderung sind wirklich toll! Wir lieben es, mit dem eigenen Auto unterwegs zu sein, dann ist man so herrlich flexibel und kann den Massen besser ausweichen. Im Torres war es allerdings wegen der Reifenpanne leider nicht so entspannt. Wir waren dieses Jahr im November nochmal in der Gegend. Haben da aber auch nur einen Tagesausflug in den Park gemacht und sind zum Mirador de los Cuernos gewandert (wunderschön!). Ich habe das Gefühl, die Flut an Touristen wird jedes Jahr mehr und die Preise für die Hütten immer abgehobener. Wir haben dann stattdessen spontan die Navimag Fähre von Puerto Natales nach Puerto Montt genommen und waren dann in der Seenregion in Chile und rund um Bariloche in Argentinien ausgiebig wandern 🙂 Sehr zu empfehlen!
      Liebe Grüße
      Kathrin

  2. Conny Groß

    Hallo Kathrin,

    noch hab ich ja nur bissel quer gelesen, muss aber schmunzel.

    Ich bin erst 3 Tage aus Chile bzw Patagonien zurück, auch wir hatten insgeamt 2 mal Platten, aber vorher noch auf dem Weg zum Grey-Hotel (dort hat es wohl die größten Schottersteine im Torres del Paine) eine kaputte Windschutzscheibe eingehandelt – ein „supersportlicher Fahrer“ hatte uns mit einem Affenzahn überholt und den Stein hochgeschleudert. Auf der Weiterfahrt bekamen wir zu unserem Glück auch noch einen Platten – Reifenwechsel klappte leider nicht, weil der mickrige Wahengeber, den wir im Leihewagen hatten, sofort den Geist aufgegeben hat. Von der nahen Rangerstation (ca 30 Min Weg) konnten wir leider auch keine Hilfe bekommen, waren nur zwei Mädels da. Aber die chilenische Hilfsbereitschaft ist wirklich unglaublich, ein sehr netter junger Mann hat uns dann mit geeignetem Wagenheber (SUV kann man halt nicht mit allem hochheben) das Ersatzrad montiert. NächstenTag ging es dann mit anderem Leihwagen weiter.

    Saludos Conny

    1. Kathrin Autor des Beitrags

      Hola Conny,
      ach wie lustig, da ist es euch ja fast genauso ergangen wie uns. Wir hatten auch nur zwei Mädels in der Ranger Station, aber auch Glück, dass grade ein hilfsbereiter Chilene vorbeikam. Die Straßen mit den fiesen, spitzen Steinchen sind echt nicht zu unterschätzen. Da hattet ihr ja auch ordentlich Abenteuer mit eurem Mietwagen! Aber dafür ist man im südlichen Patagonien ja eben auch am Ende der Welt 🙂
      Saludos
      Kathrin

      1. Conny Groß

        Hola Kathrin,

        ja aber Patagonien hat für alles entschädigt – hab fast den Verdacht, Patagonienmacht süchtig.

        Saludos
        Conny

        😉

        1. Kathrin Autor des Beitrags

          Hola Conny,
          definitiv! Wir waren schon zwei Mal in Patagonien, müssen aber definitiv noch mindestens ein weiteres Mal hin 🙂 Die Carretera Austral in Chile steht nämlich noch ganz weit oben auf unserer Reisewunschliste. Wir sind einfach total fasziniert von der rauen Ursprünglichkeit der Natur.
          Saludos,
          Kathrin

          1. Conny Groß

            Hey Kathrin, grad lande ich wieder auf eurem blog, hab die verwegene Idee noch dieses Jahr ein zweites mal nach Patagonien zu reisen, möchte den patagonischen Frühling erleben – vielleicht September, Anfang Oktober, diesmal aber vieleicht ein Alleingang. Meine beiden Reisepartner vom Februar sind nicht so besessen. Was habt ihr denn für euren in Chile gemieteten Leihwagen gezahlt, für welche Zeit – 3 Wochen?
            Saludos,
            Conny

          2. Kathrin Autor des Beitrags

            Hey Conny,

            wir haben damals spontan vor Ort in Punta Arenas gemietet und 40 Dollar pro Tag bezahlt. Allerdings war es auch nur ein Kleinwagen mit ziemlich abgefahrenen Reifen. Würde ich dir nicht unbedingt empfehlen. Schau doch einfach mal auf Vergleichsportalen wir Check24 oder billiger-mietwagen.de. Da bekommst du bestimmt schnell ein Gefühl, was ein Auto zu deiner Reisezeit kosten würde. In Puerto Montt haben wir letztes Jahr Ende November nur 30 € / Tag bezahlt. Das ist aber natürlich auch eine ganze Ecke nördlicher. Alternativ kannst du natürlich auch mit Bussen fahren.

            Liebe Grüße
            Kathrin

  3. Conny Groß

    Hallo Kathrin,

    danke für deine links – billiger Mietwagen. de scheint ganz gut zu sein, hab grad mal reingeschaut. Wir hatten unser Auto über chileinside.de gebucht, weil wir zu dritt waren brauchten wir etwas größeres – Subaru SUV 4×4 vom 25.02. – 06.03. 1.400 EUR ab Punta Arenas zurück Puerto Natales, denk der Preis war ok. Wir haben sehr spät gebucht, erst Mitte Januar. Wenn man das mit mehr Vorlauf organisiert, hat man sicher mehr Auswahl bei den Autos und evtl auch günstigere Angebote. Dummerweise haben wir Glasbruch nicht versichert, würde für Torres del Peine nie mehr ohne Glasversicherung mieten, Unsere kaputte Scheibe soll lt Auskunft Europcar Puerto Natales 250 EUR kosten, ist aber noch nicht abgerechnet. Ja der eigentliche Autovermieter war Europcar. Na ja und die Reifen an diesem ersten Auto waren allerdings auch fast Slicks, ich denke das war auch der Grund für den ersten Platten im Torres del Paine – würde ein Auto mit solche abgefahrenen Reifen nicht mehr akzeptieren. Unser zweites Auto, wir konnten ja dann nach dem Glasbruch (Windschutzscheibe) so nicht weiterfahen, war dann einen Nissan Jordan, gottseidank hatte europcar Puerto Natales, den gerade zurückbekommen. Ja, ich denk den nächsten Wagen würd ich auch von hier buchen. Klar ist es viel günstiger mit dem Bus zu fahren oder eventuell zu fliegen, aber dann kannst halt nicht halten oder abbiegen, wann immer du willst. Aber das allerwichtigste wenn ich die nächste Tour allein mache, ist jetzt erst mal Spanisch zu lernen.

    Saludos und schönen Ostern
    Conny

    1. Kathrin Autor des Beitrags

      Hola Conny,
      ja, wir lieben auch die Flexibilität und Unabhängigkeit, die man mit dem eigenen Auto hat 🙂
      Viel Erfolg & Spaß beim weiteren Planen und Spanisch lernen!
      Schöne Ostern!
      Saludos
      Kathrin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.