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Nationalparks Westaustralien: Roadtrip von Darwin nach Perth

Westaustralien. Rote Erde. Kängurus. Endlose Weite. Die Westküste Australiens ist noch wesentlich wilder und unbewohnter als die Ostküste. Und auch deutlich weniger Touristen verirren sich in diese fantastische Landschaft. 2010 haben wir uns mit einem kleinen Campervan auf den Weg gemacht: von Darwin nach Perth. Eine einzigartige Reise vom tropischen Regenwald des Northern Territorys entlang der Westküste bis zur modernen Metropole Perth. Hier sind unsere Highlights und Reisetipps für Westaustralien für euch.

Rote Erde, typisch Westaustralien

Rote Erde, typisch Westaustralien

Baden im Litchfield Nationalpark – Achtung Salties!

Der Litchfield Nationalpark punktet mit Regenwald, vier Wasserfällen und seinen tierischen Bewohnern. Es ist australischer Winter. Trotzdem sind die Temperaturen tropisch. Zum Glück gibt es einige Badestellen im Park. Wir nutzen die bei den berühmten Wangi Falls, um uns abzukühlen.

Wangi Falls, Litchfield Nationalpark, Northern Territory

Wangi Falls

In der Regenzeit sind die Badestellen im Park allerdings gesperrt. Dann werden sie nämlich von den gefährlichen Salzwasser Krokodilen – den Salties – bewohnt. Überall sind Warnschilder aufgestellt. Obwohl wir außerhalb der Regenzeit hier sind und einige andere Menschen schon unbehelligt im Wasser planschen, ist mir doch ziemlich mulmig zumute. Zum Glück ist kein Krokodil in Sicht. Dafür treffen wir später auf unserer Wanderung ein paar Kängurus und jede Menge Fledermäuse, die kopfüber an Bäumen hängen und auf die Dunkelheit warten. Großartig!

Känguru, Litchfield Nationalpark, Northern Territory

Känguru mit Baby im Beutel

Fledermausbaum, Litchfield Nationalpark, Northern Territory

Fledermausbaum im Litchfield Nationalpark

Westaustralien aus der Vogelperspektive: Die faszinierenden Bungle Bungles und der Lake Argyle

In Kununurra gönnen wir uns einen Scenic Flight. Auch wenn wir auf unseren Reisen normalerweise möglichst sparsam sind, können wir es uns einfach nicht entgehen lassen, die berühmten Bungle Bungles aus der Luft zu sehen. Die Bungle Bungles liegen im Purnululu Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe), der auf dem Landweg nur per Allrad-Fahrzeug zu erreichen ist. Also definitiv nichts für unseren Campervan. Also auf zum Flughafen! Mit einem holländischen Pärchen zusammen starten wir in einer winzigen Propellermachine in unser wackeliges Abendteuer.

Propellermachine, Kununurra, Westaustralien

Unser Scenic Flight Begleiter

Zuerst geht es über das fruchtbare Farmland am Fluss und dann weiter zum Lake Argyle, dem größten Stausee Australiens. Aus der Luft hat man einen grandiosen Blick auf das tiefblaue Wasser und die vielen kleinen Inseln. Weiter geht es über ein unvorstellbar großes Gebiet an Farmland. Da die Landschaft so karg ist, braucht man hier große Flächen, um seine Tiere zu ernähren.

Inseln im Lake Argyle, Westaustralien

Inseln im Lake Argyle

Und dann kommen schließlich die faszinierenden Bungle Bungels des Purnululu Nationalparks in Sicht. Unzählige Sandstein-Felsen in der Form von Bienenkörben ragen vor uns auf. Ein unvergesslicher Anblick! Unser Pilot fliegt dicht über die Felsformationen, durch enge Felsschluchten und landet schließlich auf einer holprigen Staubpiste neben einer grünen Palmenoase. Phänomenal!

Bungle Bungles, Purnululu National Park, Westaustralien

Die berühmten Bungle Bungles

Auf dem Rückweg fliegen wir noch an der Argyle-Diamantenmine vorbei – sie gehört zu den weltweit größten Diamantenproduzenten. Für uns ein eher trostloser Anblick. Die Mine liegt wie eine Riesenbaustelle in der sonst so unberührten wilden Landschaft. Die riesigen Bulldozer sehen aus der Luft aus wie kleine Ameisen.

Steile Felsen und Baobab-Bäume im Mirimia Nationalpark

Zurück in Kununurra machen wir einen Ausflug zum nahegelegenen Mirimia Nationalpark, auch als Hidden Valley Nationalpark oder Mini Bungle Bungle bekannt. Wir wandern durch von steilen Felswänden eingerahmte Schluchten, vorbei an orange-roten Sandsteinformationen – die den Bungle Bungles ähneln. Im Park gibt es auch die lustigen Baobab-Bäumen (Affenbrotbäume), die aussehen, als würden sie einem Fantasy-Film entspringen und könnten jeden Moment zum Leben erwachen.

Baobab, Mirimia Nationalpark, Westaustralien

Baobab im Mirimia Nationalpark

Mirimia Nationalpark, Westaustralien

Mirimia Nationalpark

Känguru-Paradies im Geikie Gorge Nationalpark

Der Geikie Gorge Nationalpark liegt in der Kimberly-Region in Westaustralien. Einfach bei dem kleinen Ort Fitzroy Crossing in die Geikie Gorge Road abbiegen, dann könnt ihr ihn gar nicht verfehlen. In der Geikie Gorge hat der Fitzroy River eine etwa 30 Meter tiefe Schlucht in die Kalksteinfelsen gegraben. Am Rand der Schlucht kann man super wandern und im Wasser nach Krokodilen spotten. Hier wohnen die niedlichen kleinen Süßwasserkrokodile. Wir waren früh morgens dort und haben in der Graslandschaft oberhalb der Schlucht viele Kängurus und Wallabys gesehen.

Känguru, Geikie Gorge Nationalpark, Westaustralien

Die Kängurus lieben das dichte Buschland im Geikie Gorge Nationalpark

Geikie Gorge Nationalpark, Westaustralien

Landschaft im Geikie Gorge Nationalpark

Süßwasserkrokodil, Geikie Gorge Nationalpark, Westaustralien

Süßwasserkrokodil. Vorsicht, nicht zu hastig bewegen, sonst erschrecken sie sich und tauchen ab.

Achtung: In der Regenzeit von Dezember bis März ist der Geikie Gorge Nationalpark geschlossen.

Kamele, Strand und Pferderennen in der „Perlenstadt“ Broome

Nach über 1.800 Kilometern (ab Darwin) auf dem Great Northern Highway durch das staubige Outback erreichen wir die Westküste Australiens. Broome erlebte Anfang des letzten Jahrhunderts einen großen Aufschwung, als bekannt wurde, dass auf dem Meeresboden Perlen zu finden sind. Es kam damals zu einem großen Perlenrausch mit zeitweise über 400 Perlentauch-Bootne (auch Lugger genannt). Ein kleines Museum informiert heute über die Geschichte. Ansonsten kannst du in Broome herrlich am 22 Kilometer langen Sandstrand des Cable Beach spazieren gehen, Kamelreiten ausprobieren oder ins über 90 Jahre alte Kino gehen. Wir waren zufällig zum richtigen Zeitpunkt da, um uns ein Galopprennen anzusehen. Perfektes Timing! Und ein echtes Erlebnis, denn die Aussis sind totale Pferderennen-Fans.

Kino, Broome, Westaustralien

Altes Deckchair-Kino in Broome

Cable Beach, Broome, Westaustralien

Kamele am Cable Beach

Hightop Campervan, Campervergleich, Australien

Unser Campervan am Strand von Broome

Feuerrote Felsen und Wasserfälle im Karijini Nationalpark

Im faszinierenden Karijini Nationalpark kannst du zu Wasserfällen wandern, in Felsenpools baden oder den Mount Bruce besteigen. Wir klettern zu den Fortescue Falls hinab und bewundern die bunten, streifigen Felsen rund um den Wasserfall. Anschließend wandern wir durch Buschland oberhalb der Dales Gorge zum Fern Pool und Circular Pool. Besonders schön finden wir den Kontrast der roten Felsen mit dem grünen Wasser des Flusses. Und ein Dingo ist uns auch über den Weg gelaufen!

Karijini Nationalpark, Westaustralia

Wünderschöner Karijini Nationalpark

Fortescue Falls im Karijini Nationalpark, Westaustralien

Fortescue Falls

Dingo, Karijini Nationalpark

Neugieriger Dingo

Tipp: Auf dem Weg von Broome zum Karijini Nationalpark lohnt ein Stopp beim Eighty Mile Beach.

Eighty Mile Beach, Westaustralien

Eighty Mile Beach

Eighty Mile Beach, Westaustralien

Strandgut am Eighty Mile Beach

Felsenkängurus, Emus und Warane im Cape Range Nationalpark

Der Cape Range Nationalpark liegt im Westen der Halbinsel North West Cape direkt am Meer. Zu Fuß erkunden wir das dichte Buschland, treffen Emus und Kängurus und sind fasziniert von den urzeitlich aussehenden Waranen.

Emu, Cape Range Nationalpark, Westaustralien

Emu

Waran im Cape Range Nationalpark, Westaustralien

Waran im Cape Range Nationalpark

Auf der mehrstündigen Rundwanderung durch die Mandu Mandu Schlucht genießen wir die schöne Aussicht und entdecken Felsenkängurus (black-footed rock wallabies), die in Felsspalten in der Sonne dösen. Die Kängurus sind mit ihrem grauen Fell super getarnt. Und total niedlich! Je länger wir unsere Augen auf die grauen Felsen fokussieren, desto mehr Felskängurus entdecken wir. Nur mit Mühe können wir uns schließlich von den knuffigen Tieren losreißen und weiterwandern.

Cape Range Nationalpark, Westaustralien

Getarntes Felsenkänguru in Westaustralien

Mandu Mandu Gorge, Cape Range Nationalpark, Westaustralien

Aussicht auf die Mandu Mandu Schlucht

Schnorcheln im Nigaloo Reef

Vor der Küste des Nationalparks liegt das berühmte Ningaloo Reef, der kleine Bruder des Great Barrier Reefs. Wir schnappen uns Schnorchel und Flossen und stürzen uns in die Fluten. Die Unterwasserlandschaft mit ihren Korallen und bunten Fischen können wir uns schließlich nicht entgehen lassen. Schnorchelausrüstung kann man sich übrigens direkt vor Ort leihen.

Schnorcheln, Ningaloo Reef, Westaustralien

Schnorcheln, Ningaloo Reef

Wunderschöne Landschaft und viele spannende Tiere: ein genialer Tag im Cape Range Nationalpark!

Atemberaubende Küste in Westaustralien

Auf der Weiterfahrt nach Süden lohnt ein Stopp in Coral Bay, Carnarvaron und am Shell Beach. Coral Bay hat tolle Dünen und man kann Schnorchelausflüge per Boot machen.

Coral Bay, Ningaloo Reef, Westaustralien

Tolle Dünen in Coral Bay

Coral Bay, Ningaloo Reef, Westaustralien

Sonnenuntergang über dem Ningaloo Reef in Coral Bay

In Carnarvaron gibt es die legendäre One Mile Jetty. Die alte Jetty ist an einigen Stellen schon ziemlich morsch und schwankt teilweise bedenklich im Wind. Ein echtes Abenteuer. Wir sind damals bis zum Ende gelaufen. Inzwischen soll der hintere Teil aber aus Sicherheitsgründen gesperrt sein. Ein kleines Museum veranschaulicht die frühere Funktion der Jetty.

Die legendäre One Mile Jetty in Carnarvaron, Westaustralien

Die legendäre One Mile Jetty in Carnarvaron

Auch der Shell Beach lohnt einen Stopp. Er besteht aus abermillionen kleinen weißen Muschelschalen. Der Wahnsinn.

Shell Beach, Westaustralien

Endlos viele Muscheln am Shell Beach

François-Peron Nationalpark und Delfin-Bucht Monkey Mia

Der François-Peron Nationalpark auf der Peron-Halbinsel verdankt seinen Namen einem französischen Zoologen. Bis zur alten Schaffarm – der Peron Homestead – können wir mit unserem Campervan fahren. Alle anderen Straßen sind leider nur für Allrad-Fahrzeuge. Alte Farmgebäude finden wir immer spannend. Also schlendern wir über das Gelände und stellen uns vor, wie das Leben hier in den 1950er Jahren ablief, als der Park noch eine Schaffarm war. Auf dem Rückweg begegnet uns eine Emu-Familie, die mit ihrem gestreiften Nachwuchs mutig die Straße überquert.

Emu-Familie im François-Peron Nationalpark

Emu-Familie im François-Peron Nationalpark, Westaustralien

Weiter geht es zu den bekanntesten Delfinen Australiens: nach Monkey Mia im Osten der Peron-Halbinsel. Monkey Mia ist eine Bucht, die jeden Tag von wilden Delfinen besucht wird. Diese werden dreimal täglich von Rangern gefüttert und können währenddessen natürlich besonders gut beobachtet werden. Diese Delfinfütterungen sind ziemlich touristisch und wir sind uns nicht ganz sicher, was wir davon halten sollen. Aber immerhin bekommen die Delfine hier angeblich nur etwa ein Drittel ihres täglichen Nahrungsbedarfs, damit sie ihr natürliches Jagdverhalten beibehalten. In der Bucht gibt es auch einen schönen Sandstrand und neugierige Pelikane.

Delfin, Monkey Mia, Westaustralien

Delfin

Pelikan, Monkey Mia, Westaustralien

Pelikan

Wir haben uns in Monkey Mia einen Ausflug auf einem Katamaran gegönnt und sogar Seekühe gesehen. Total genial. Zufällig waren auch Teilnehmer aus der australischen Bauer-sucht-Frau-Staffel („The Farmer Wants a Wife“) dabei. Die hatten wir vorher auch schon beim Dreh beobachtet, als grade alle in einer Kamelkarawane den Strand langzogen. Sehr lustig 😉

Katamaran, Monkey Mia, Westaustralien

Der Katamaran, der uns zu den Seekühen gebracht hat 🙂

Kamele, Monkey Mia, Westaustralien

Kamelausflug der „Farmer Wants a Wife“- Kandidaten

Lustig geformte Pinnacles im Nambung Nationalpark

Der Nambung Nationalpark in Westaustralien ist berühmt für seine bis zu 4 Meter hohen – teilweise ziemlich verwitterten – Kalksteinsäulen: die Pinnacles. Wenn du jetzt glaubst, da stehen einfach ein paar Kalksteinsäulen rum, weit gefehlt. Es gibt dort ein riesiges Heer an Pinnacles. Du kannst sogar mit dem Auto durch die sogenannte Pinnacles Desert fahren. Und natürlich auch zu Fuß zwischen ihnen herumspazieren. Ziemlich faszinierend! Und als wäre das nicht schon Attraktion genug, gibt es im Nambung Nationalpark auch noch Wanderdünen aus weißem Sand, die direkt am Indischen Ozean liegen.

Pinnacles im Nambung Nationalpark, Westaustralien

Pinnacles Desert

Pinnacles im Nambung Nationalpark, Westaustralien

Lustig geformte Pinnacles

Knuffige Koalas im Yanchep Nationalpark

Etwa 40 Kilometer nördlich von Perth liegt der Yanchep Nationalpark. Unser absolutes Highlight ist die Koala-Kolonie. Man kann dort über einen angelegten Boardwalk laufen und in den Eukalyptusbäumen nach den niedlichen Koalas Ausschau halten. Wir sind völlig hin und weg – wie jedes Mal, wenn wir Koalas sehen. Die sind einfach zu knuffig! Auch wenn sie meistens nur als schlafende Kugel im Baum hängen. Im Park wohnen auch die Grauen Riesenkängurus. Sie sind besonders gut am frühen Morgen oder abends zu sehen, da sie sich sonst vor der Sonne in den Büschen verstecken. Außerdem kannst du im Park eine der vielen Höhlen erkunden, etwas über die Geschichte der Nyoongar – einem Aborigine-Stamm – lernen oder Vögel beobachten.

Koala, Yanchep Nationalpark, Westaustralien

Baby-Koala

Grauen Riesenkängurus, Yanchep Nationalpark, Westaustralien

Grauen Riesenkängurus

Koala, Yanchep Nationalpark, Westaustralien

Verschlafener Koala

Nützliche Infos und Links zu den Nationalparks in Westaustralien

Der Eintritt in die Nationalparks in Westaustralien kosten $12 pro Fahrzeug und Tag. Falls du mehrere Parks besuchen möchtest, lohnt sich eventuell der Holiday Pass. Er ist für 4 Wochen in allen Parks gültig und kostet $44 pro Fahrzeug.

Falls ihr noch einen Reiseführer braucht, können wir euch unseren Roadtrip-Begleiter weiterempfehlen: Den Reise Know-How Australien – Westen und Zentrum.

Links zu den Websites der Nationalparks in Westaustralien (auf Englisch)

Litchfield Nationalpark

Monkey Mia Conservation Park

  • Eintritt: $12 pro Tag oder $18 pro Monat
  • Delphin-Fütterung: 3-Mal täglich zwischen 8 und 12 Uhr

Unterkünfte

Währungskurs

  • Australischer Dollar / AUD
  • Aktueller Kurs: 1 EUR = 1,45 AUD; 1 AUD = 0,69 EUR
  • Website: Oanda

Unsere Route durch die Nationalparks in Westaustralien

 

Warst du schon mal in Westaustralien oder planst eine Reise? Teile deine Erfahrungen oder Fragen gern in den Kommentaren.

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8 Kommentare zu “Nationalparks Westaustralien: Roadtrip von Darwin nach Perth

    1. Kristin Autor des Beitrags

      Vielen Dank!
      Die Nationalparks im Westen Australiens sind wirklich traumhaft schön 🙂
      Im Outback waren wir bereits im Jahr 2000, hat uns auch total beeindruckt.
      Viele Grüße
      Kristin

    1. Kristin Autor des Beitrags

      Vielen Dank, Torsten! 🙂
      Die Nationalparks in Westaustralien sind echt toll! Wir haben für die Strecke von Darwin nach Perth 3 Wochen gebraucht.
      Viele Grüße
      Kristin

        1. Kristin Autor des Beitrags

          Hallo Hans, da habt ihr ja eine tolle Reise vor! Die perfekte Reisezeit für alle Regionen gibt es nicht, da Australien ja so riesig ist. Wir waren Mitte August bis Anfang September unterwegs, von Darwin bis Perth. Wenn ihr die gleiche Strecke im Auge habt, kann ich euch diese Reisezeit auf jeden Fall empfehlen. In Darwin ist dann Trockenzeit und das Wetter relativ angenehm, aber trotzdem tropisch warm. An der oberen Westküste hatten wir auch perfektes Reisewetter, eine angenehm trockene Wärme, strahlend blauen Himmel und nachts viele Sterne. Weiter südlich Richtung Perth wird es dann langsam kühler. Wir waren anschließend auch noch südlich von Perth bis runter nach Albany unterwegs. Dort merkt man dann den australischen Winter mit Regen und teilweise auch recht frischen Temperaturen. Falls ihr also eher die südliche Ecke der Westküste bereisen wollt, wäre vermutlich Oktober/ November oder März besser geeignet.
          Liebe Grüße,
          Kristin

  1. Juliane

    Ein wirklich toller Artikel der mein Fernweh verstärkt 😉 !
    Ich bin überrascht, dass ihr die Strecke in nur drei Wochen geschafft habt. Ich habe in vielen Foren schon gelesen, dass es in vier Wochen schon sehr stressig sein soll. Da ich aber nicht mehr als vier Wochen Urlaub bekomme hatte ich mich schon von dem Gedanken verabschiedet die Strecke Darwin – Perth in vier Wochen zu bereisen.
    Dank eures Artikels kann ich doch wieder davon träumen und den Traum hoffentlich bald auch erfüllen.

    Vielen Dank und liebe Grüße 🙂
    Juliane

    1. Kristin Autor des Beitrags

      Vielen Dank, Juliane!
      Freut uns, dass dir der Artikel gefallen hat. Wir fanden es eigentlich nicht besonders stressig, die Strecke in drei Wochen zu fahren. Aber es hat natürlich auch jeder ein anderes Tempo und es kommt drauf an, wie viele Abstecher man unterwegs machen möchte. Wir können dir eine Reise nach Westaustralien auf jeden Fall auch für 3-4 Wochen total empfehlen. Wir hatten damals auch bis auf den Campervan nichts vorgebucht und haben spontan entschieden, wo es uns gut gefällt und wir ein bißchen länger bleiben und wo dann eben kürzer.
      Viel Spaß bei der Reiseplanung!
      Liebe Grüße
      Kristin

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