Naturschutzgebiete in Hamburg: Elbe, Moore und Wälder

So grün ist Hamburg! Obwohl unsere Heimatstadt die zweitgrößte Stadt Deutschlands ist, gibt es hier viele schöne grüne Ecken zu entdecken, darunter mehr als 30 Naturschutzgebiete. Tatsächlich soll Hamburg mit einer Fläche von über 9% bei der Ausweisung von Naturschutzgebieten bundesweit vorne liegen. Ein Grund mehr stolz auf unsere bezaubernde Hansestadt zu sein. In Hamburgs Naturschutzgebieten triffst du auf unterschiedliche Landschaften und Lebensräume wie Moor, Heide, Seen, Flüsse und Dünen, die vielen verschiedenen Pflanzen und Tieren ein Zuhause bieten.

Naturschutzgebiete Hamburg, die schönsten grünen Ecken der Hansestadt
Eins der schönsten Naturschutzgebiete in Hamburg: die Boberger Niederung

Wir stellen dir in diesem Erfahrungsbericht neben unseren schönsten Naturschutzgebieten in Hamburg auch ein paar echte Geheimtipps vor. Fast alle Naturschutzgebiete eigenen sich außerdem super zum Wandern oder Tiere beobachten. Lass dich inspirieren!

Nachtigall in Hamburgs größtem Naturschutzgebiet: Kirchwerder Wiesen
Nachtigall in Hamburgs größtem Naturschutzgebiet: Kirchwerder Wiesen

Hamburgs schönste Naturschutzgebiete – unsere Top 5

Was sind denn nun die schönsten Naturschutzgebiete in Hamburg? Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Gebieten ist das gar nicht so leicht zu beantworten. Wir nehmen hier einfach unsere persönlichen Top 5, alles Naturschutzgebiete, die wir schon unzählige Male besucht haben und die bestimmt auch dich verzaubern werden: Boberger Niederung, Duvenstedter Brook, Höltigbaum, Fischbeker Heide und Schnaakenmoor im Forst Klövensteen. Als Zusatztipp haben wir noch den Moorgürtel südlich der Elbe parat, noch ein echter Geheimtipp in Hamburg.

Naturschutzgebiete Hamburg: Wandern in der Fischbeker Heide
Wandern durch blühende Heide in einem von Hamburgs schönsten Naturschutzgebieten

Duvenstedter Brook: Tierparadies im Norden Hamburgs

Der Duvenstedter Brook lässt unser Tierherz höher schlagen. Beobachte im Frühling Kraniche bei der Balz und flauschige Uhu-Küken beim Wachsen oder im Herbst die Rothirsche bei der Brunft. Das ganze Jahr über kannst du Rehe, Hasen und verschiedene Vogelarten sehen. Das Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook ist der Hotspot in Hamburg, wenn es darum geht, Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Und auch landschaftlich ist es wunderschön, das Professormoor verzaubert uns zu jeder Jahreszeit.

=> Erfahrungsbericht zum Duvenstedter Brook

Schönstes Naturschutzgebiet in Hamburg: Duvenstedter Brook
Schönster Wanderweg im Duvenstedter Brook: Grenzwall zum Professormoor
Wilde Naturschutzgebiete Hamburg: Flauschiger Uhu Nachwuchs, Duvenstedter Brook
Flauschiger Uhu Nachwuchs im Duvenstedter Brook

NSG Höltigbaum: Wandern mit Galloways

Die Überschrift bringt es auf den Punkt. Wo sonst in Hamburg darf man schon offiziell über Weiden mit Galloways und Schafen wandern. Kein Wunder das wir den Höltigbaum mit seiner halboffenen Weidelandschaft so lieben. Das länderübergreifende Naturschutzgebiet liegt im Osten Hamburgs und geht nahtlos in Schleswig-Holstein über. Es gibt 3 ausgewiesene Rundwanderwege, besonders oft haben wir Tiere auf dem Entdeckerpfad und dem Gallo-Way getroffen.

=> Erfahrungsbericht Höltigbaum

Hamburgs Naturschutzgebiet Höltigbaum, Wandern über Galloway Weiden
Galloways direkt am Wanderweg im Naturschutzgebiet Höltigbaum

Fischbeker Heide: Heideblüte in Hamburg erleben

Ja, du hast richtig gelesen. Um im August zur Heideblüte durch eine lila Landschaft zu wandern, müssen Hamburger nicht erst in die Lüneburger Heide fahren. Südlich der Elbe liegt das große Naturschutzgebiet Fischbeker Heide, ein Paradies für Wanderer und Naturfans. Ein Besuch lohnt nicht nur zur Heideblüte, sondern das ganze Jahr über. Halte beim Wandern durch die Fischbeker Heide Ausschau nach Heidschnucken und Zauneidechsen.

=> Wandern in der Fischbeker Heide

Naturschutzgebiete Hamburg: Heideblüte in der Fischbeker Heide
Heideblüte in der Fischbeker Heide

Boberger Niederung: Dünen in Hamburg

Die Boberger Niederung ist wohl das bekannteste Naturschutzgebiet in Hamburg. Die Stars des Gebiets sind eindeutig die Boberger Dünen, Hamburgs letzte Wanderdünen, vor Jahrtausenden vom Wind im Urstromtal der Elbe aufgetürmt. Einfach großartig dieses Dünenparadies weit ab vom Meer. Und auch hier gibt es ein paar kleine Heideflächen, die im August einen schönen Kontrast zum hellen Dünensand bilden.

=> Erfahrungsbericht zum NSG Boberger Niederung

Naturschutzgebiet Hamburg Boberg: Dünen und Heide
Dünen und Heide im NSG Boberger Niederung

Naturschutzgebiet Schnaakenmoor und Wildgehege Klövensteen

Das Schnaakenmoor ist ein verwunschener Ort im Forst Klövensteen im Westen Hamburgs. Früher führte ein schmaler Wanderweg mitten durch die mystische Moorlandschaft. Inzwischen ist er zum Schutz der Natur gesperrt, aber auch vom Wanderweg am Rand des Schnaakenmoors hast du eine wunderschöne Aussicht auf dieses Naturparadies. Gleich nebenan liegt das Wildgehege Klövensteen, das du kostenlos besuchen kannst. Verbinde deinen Spaziergang im Schnaakenmoor mit einem Besuch bei den Wildschweinen. Vielleicht flitzen ja sogar grade ein paar von den niedlichen gestreiften Frischlingen durch das Gehege. Auch Damwild, Mufflons und weitere Tiere leben im Wildgehege Klövensteen.

=> Erfahrungsbericht Schnaakenmoor und Klövensteen

Sonnenuntergang Schnaakenmoor, Insidertipp Hamburg schönste Naturschutzgebiete
Sonnenuntergang über dem Schnaakenmoor

Geheimtipp unter Hamburgs Naturparadiesen: Moorgürtel

Der Moorgürtel ist ein großes Naturschutzgebiet im Südwesten Hamburgs. Mit seiner abwechslungsreichen Landschaft aus Moorresten, Wäldern, Büschen, Wassergräben und feuchten Wiesen ist der Moorgürtel ein idealer Lebensraum für viele Vogelarten. Dazu gehört auch der vom Aussterben bedrohte Wachtelkönig. Auch wenn du diese scheuen Vögel kaum zu Gesicht bekommst, ist das Naturschutzgebiet Moorgürtel ein schöner Ort für ausgedehnte Wanderungen. Und noch eine echter Hamburg Geheimtipp. Selbst bei gutem Wetter am Wochenende haben wir hier zu Corona Zeiten kaum eine Menschenseele getroffen.

=> Erfahrungsbericht Moorgürtel

Landschaft im Moorgürtel, Insidertipp schönes Naturschutzgebiet Hamburg
Landschaft im Naturschutzgebiet Moorgürtel

Kirchwerder Wiesen: Hamburgs größtes Naturschutzgebiet

Die Kirchwerder Wiesen sind mit einer Fläche von 860 Hektar Hamburgs größtes Naturschutzgebiet. Es liegt zwischen Fünfhausen und Kirchwerder in den Vier- und Marschlanden. Besonders die kleinen Wassergräben, die die Wiesenlandschaft durchziehen, bieten einen Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Vogelfans kommen hier voll auf ihre Kosten. Ein langer Rundwanderweg mit Infotafeln führt durch das Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen. Der südlichere Teil verläuft auf dem Damm der ehemaligen Marschbahn. Hier kannst du auch mit dem Fahrrad auf Entdeckungstour gehen. Um Vögel zu beobachten sind deine Chancen aber definitiv zu Fuß besser. Neben größeren Vögeln wie Gänse, Reiher, Schwäne, Fasane und sogar Störche gibt es hier auch viele weitere Vogelarten zu entdecken, zum Beispiel Nachtigall, Neuntöter und Blaukehlchen.

Eine Karte vom Rundwanderweg kannst du dir beim NABU herunterladen.

Typische Landschaft in Hamburgs größtem Naturschutzgebiet: Kirchwerder Wiesen
Typische Landschaft in Hamburgs größtem Naturschutzgebiet: Kirchwerder Wiesen
größtes Naturschutzgebiet in Hambug: Kirchwerder Wiesen, Fasan beim Wandern getroffen
Fasan beim Wandern in den Kirchwerder Wiesen getroffen

Stapelfelder Moor: unterschätztes Tierparadies in Rahlstedt

Das kleine Naturschutzgebiet in Hamburg-Rahlstedt an der Grenze zu Schleswig-Holstein ist auf den ersten Blick absolut unspektakulär. Im Zentrum des Moores liegt ein nährstoffarmer Weiher, der bereits in der letzten Eiszeit geschaffen wurde. Das kleine Gewässer liegt allerding versteckt hinter Büschen und Bäumen und ist eigentlich nur im Winter gut zu erkennen. Ansonsten bestimmen Felder und Weiden mit Galloways und Pferden die Landschaft im Stapelfelder Moor. Tiere und Vögel fühlen sich hier jedoch absolut wohl. Beim Spazierengehen haben wir schon oft Rehe und Feldhasen gesehen. Neben vielen verschiedenen Vogelarten kann man im Stapelfelder Moor zu bestimmten Jahreszeiten auch Kraniche und Störche beobachten. Unser absolutes Highlight war die Begegnung mit einem Mauswiesel.

Stapelfelder Moor, kleines Naturschutzgebiet in Hamburgs Osten
Winteridylle zum Sonnenaufgang im Stapelfelder Moor
Mauswiesel, Stapelfelder Moor, Naturschutzgebiete Hamburg Tiere sehen
Mauswiesel entdeckt

Hamburger Naturschutzgebiete an der Elbe

Natürlich stehen in Hamburg auch Teile der Elbe unter Naturschutz. Neben den Naturschutzgebieten Zollenspieker und Borghorster Elblandschaft an der Elbe Richtung Geesthacht bezaubert das kleine Naturschutzgebiet Die Reit zwischen Gose und Dove Elbe. An der Süderelbe liegen die beiden Naturschutzgebiete Heuckenlock und Schweenssand, an der Norderelbe das Naturschutzgebiet Auenlandschaft Obere Tideelbe. Direkt nebenan der Holzhafen. Stadtauswärts Richtung Wedel findest du die Naturschutzgebiete Mühlenberger Loch/Neßsand und Wittenbergen.

Aussicht auf das NSG Holzhafen von der Halbinsel Kaltehofe, Hamburgs unbekannte Naturschutzgebiete
Aussicht auf das NSG Holzhafen von der Halbinsel Kaltehofe

Urwaldfeeling im Naturschutzgebiet Heuckenlock

Im Heuckenlock erwartet dich eine ganz besondere Landschaft: einer der letzten Tideauwälder Europas. Das Naturschutzgebiet liegt außerhalb der Hochwasserschutzanlage im Süden der Hamburger Elbinsel Wilhelmsburg direkt an der Süderelbe. Durch die regelmäßige Überflutung ist hier ein besonderer Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten entstanden. Im NSG Heuckenlock wachsen unter anderem Schierlingswasserfenchel und Wiebelschmielen. Beide Pflanzen findet man weltweit nur in Hamburg und Umgebung. Ein kurzer Wanderweg führt durch die Tideauwälder im Heuckenlock. Bei Ebbe bekommst du von der Holzbrücke am Start des Wanderwegs mit trockenen Füßen einen guten Blick auf das Süßwasserwatt. Besonders faszinierend ist der Anblick an kalten Wintertagen, wenn die Landschaft mit Eis überzogen ist.

Naturschutzgebiete Hamburg an der Elbe: Tideauenwald im Heuckenlock
Idyllischer Wald im Heuckenlock
Schöne Naturschutzgebiete Hamburg: Heuckenlock im Winter
Faszinierende Winterlandschaft

Vogelparadies Schweenssand

Das Naturschutzgebiet Schweenssand liegt am Südufer der Süderelbe in Hamburg-Harburg. Genau wie das gegenüber am Nordufer gelegene Naturschutztgebiet Heuckenlock wird es durch den Wechsel von Ebbe und Flut beeinflusst. Mit seiner Landschaft aus Auwaldresten, Röhricht und Süßwasserwatten mit Prielen, Sand- und Schlickwatt gehört Schweenssand zu den artenreichsten Flächen in Hamburg. Auch diese Brandgans fühlt sich hier pudelwohl.

Brandgans im Naturschutzgebiet Schweenssand, Vögel beobachten in Hamburg Harburg
Brandgans im Naturschutzgebiet Schweenssand
Schweenssand an der Süderelbe, Hamburg Harburg schöne Naturschutzgebiete
Wunderschönes Naturschutzgebiet Schweenssand

NSG Auenlandschaft Obere Tideelbe

Das Naturschutzgebiet Auenlandschaft Obere Tideelbe erstreckt sich von der Autobahnbrücke der A1 bis zur Bunthäuser Spitze und besteht aus mehreren Teilflächen: der Wasserfläche der Norderelbe, dem Land rund um die Bunthäuser Spitze, den Filterbecken auf der südlichen Billwerder Insel, der Spadenländer Spitze, Kreetsand sowie der Dove-Elbe unterhalb der Tatenberger Schleuse. Ein schönes Ausflugsziel für einen Spaziergang ist das Leuchtfeuer an der Bunthäuser Spitze.

Auenlandschaft Obere Tideelbe
Auenlandschaft Obere Tideelbe
Hamburg Naturschutzgebiet Auenlandschaft Obere Tideelbe
Aussicht von der Bunthäuser Spitze auf das Naturschutzgebiet
Leuchtfeuer an der Bunthäuser Spitze, Ausflugsziele Hamburg Elbe
Leuchtfeuer an der Bunthäuser Spitze

Malerisches Naturschutzgebiet Holzhafen

Holzhafen klingt erstmal nicht nach Naturschutzgebiet. Mit seinen tideabhängigen Wasser- und Wattflächen ist der Holzhafen aber sehr beliebt bei Vögeln. Zu den hier zu beobachtenden Entenarten gehören Pfeifente, Schnatterente, Spießente, Löffelente und Krickente. Auch Brandgänse lassen sich hier oft blicken und Zugvögel nutzen den Holzhafen als Rastplatz. Neben dem Hafenbecken gehört auch der südliche Teil der Halbinsel Kaltehofe zum Naturschutzgebiet. Einen schönen Aussichtspunkt auf den naturbelasseneren Teil des Holzhafens findest du am Kaltehofe-Hauptdeich. Von Osten kannst du vom Moorfleeter Deich aus auf das Naturschutzgebiet hinabblicken. An einem Steg liegen bunte Boote im Hafen, ein malerischer Anblick bei gutem Wetter. Auch auf die Vögel hast du von hier oft einen besseren Blick, da das Ufer hier am Deich nicht so stark zugewachsen ist.

Naturschutzgebiet Hamburg Holzhafen zur Ebbe
Holzhafen bei Ebbe
Krickenten, Möwen und Brandgänse im NSG Holzhafen in Hamburg
Krickenten, Möwen und Brandgänse

Die Reit: Froschkonzert im Frühling

Das Naturschutzgebiet Die Reit liegt malerisch zwischen dem Zusammenfluss von Dove Elbe und Gose Elbe. Die Reit ist nicht nur ein wichtiges Brut- und Rastgebiet für Vögel, sondern auch ein beliebter Lebensraum für den Kammmolch und weitere Amphibien. Besonders im Frühling ist das Gequake der Frösche oft zu hören. Ein Wanderweg führt von der Reitschleuse am Ufer der Gose Elbe entlang bis zur Dove Elbe und von dort mit Blick auf die Regattastrecke weiter nach Osten bis zu einem Aussichtsturm. Auf dem Rückweg kannst du auf einem Pfad durch die sumpfige Waldlandschaft streifen.

Wandern im Hamburger Naturschutzgebiet Die Reit
Verwunschene Landschaft
Schnatterenten und Gänse im NSG Die Reit in Hamburg
Schnatterenten und Gänse

Naturschutzgebiet Borghorster Elblandschaft

Das Naturschutzgebiet Borghorster Elblandschaft liegt im Hamburger Bezirk Bergedorf an der Grenze zu Schleswig-Holstein. Es besteht aus drei Teilbereichen: Borghorster Elbwiesen, Borghorster Brack und Altengammer Elbwiesen. Ähnlich wie im Heuckenlock gibt es hier Tideauwald, aber auch Auwiesen, Heidelandschaft und Binnendünen. Die Borghorster Elblandschaft kannst du gut mit einem Besuch der Besenhorster Sandberge in Schleswig-Holstein kombinieren.

Hamburger Naturschutzgebiet Borghorster Elblandschaft
Naturschutzgebiet Borghorster Elblandschaft

Naturschutzgebiete in Hamburgs Norden: Wald und Moore

Moor, Moor, Moor. Darum dreht es sich in vielen Naturschutzgebiete im Norden Hamburgs wie dem Wittmoor, dem Raakmoor, dem Eppendorfer Moor und den Hummelsbüttler Mooren. Herrliche Wälder findest du im Rodenbecker Quellental, im Wohldorfer Wald und im Naturschutzgebiet Hainisch Illand. Auch ein Spaziergang durch die Volksdorfer Teichwiesen lohnt sich.

Waldspaziergang im Rodenbeker Quellental, Tipps für Hamburgs Naturschutzgebiete
Waldspaziergang im Rodenbeker Quellental

Mystischer Moorsee im Wittmoor

Das Wittmoor ist das letzte Hochmoor im Norden Hamburgs. Wanderwege führen durch die abwechslungsreiche Landschaft aus Moor, Heide, Wald und Wiesen des Naturschutzgebiets. Das Highlight vom Wittmoor ist definitiv der große Moorsee aus dem die Baumstämme abgestorbenen Birken emporragen. Je nach Wetter sorgen sie für Gruselfaktor oder Naturidylle.

=> Erfahrungsbericht mit Tipps zum Wandern im Wittmoor.

Wittmoor, Moorsee am alten Bahndamm, Naturschutzgebiet in Hamburg
Moorsee im NSG Wittmoor

Naturschutzgebiet Raakmoor

Das Raakmoor im Hamburger Stadtteil Hummelsbüttel war ursprünglich ein Hochmoor. Durch die Wiedervernässung haben sich inzwischen wieder einige für Hochmoore typische Pflanzen wie der Sonnentau im Naturschutzgebiet angesiedelt. Beim Wandern im Raakmoor erwartet dich jede Menge idyllische Natur: Wälder, Seen, Gräben und Moorflächen. Von drei Aussichtsplattformen kannst du dir das Kerngebiet des renaturierten Raakmoors ansehen.

=> Erfahrungsbericht Ausflug ins Raakmoor

Naturschutzgebiete Hamburg Wandern im Raakmoor
Wanderweg im Raakmoor

Rodenbeker Quellental an der Alster

Eine der wenigen Quellen in Hamburg gab diesem Naturschutzgebiet seinen Namen. Im Rodenbeker Quellental fließen neben der Rodenbek auch die Bredenbek und die Mühlenbek in die Alster. Noch dazu punktet das Naturgebiet mit wunderschönen alten Buchen und seltenen Orchideenarten. Am besten erkundest du das Rodenbeker Quellental auf einem gemütlichen Spaziergang. Hinterher kannst du dich im Gasthof Quellental am Rodenbeker Teich stärken.

Spaziergang durchs Rodenbeker Quellental, schönes Naturschutzgebiet in Hamburgs Norden
Spaziergang durchs Rodenbeker Quellental

Wohldorfer Wald: Hamburgs grüne Oase

Dieses Naturschutzgebiet liegt im Hamburger Stadtteil Wohldorf-Ohlstedt. Wie der Name schon vermuten lässt, findest du hier hauptsächlich Wald. Und zwar den größten Laubwald in Hamburg! Der Wohldorfer Wald besteht überwiegend aus Buchen und Eichen und ist ein herrliches Ausflugsziel zum Radfahren oder Spazieren. Früher gab es sogar eine Kleinbahn, die Tagesausflügler ab Rahlstedt oder Volksdorf in den Wohldorfer Wald brachte. Heute erinnert ein Museum im ehemaligen Bahnhofsgebäude und der Kleinbahn-Wanderweg daran.

Wohldorfer Wald, Naturschutzgebiete in Hamburg Wohldorf-Ohlstedt
Wanderweg im Wohldorfer Wald

Moorfrösche im NSG Volksdorfer Teichwiesen

Im Naturschutzgebiet Volksdorfer Teichwiesen kannst du dich im Frühjahr auf die Lauer legen: vielleicht entdeckst du einen der hübschen männlichen Moorfrösche, die sich zur Paarung blau färben. Aber auch zu anderen Jahreszeiten lohnt sich ein Spaziergang an den malerischen Teichen entlang. Enten wirst du hier auf jeden Fall treffen.

Volksdorfer Teichwiesen, Tipp Naturschutzgebiete in Hamburg
Volksdorfer Teichwiesen
Aussichtsplattform im Hamburger Naturschutzgebiet Volksdorfer Teichwiesen
Aussichtsplattform: Frosch entdeckt?

Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer

Hamburg hat sogar einen Nationalpark und zwar den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer. Er erstreckt sich rund um die Insel Neuwerk, die in der Elbmündung liegt. Die kleine Insel gehört zu Hamburg und bildet sogar einen eigenen Hamburger Stadtteil. Am besten erkundest du den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer auf einer Wattwanderung. Wir sind jedes Mal wieder begeistert wie viele kleine Lebewesen man hier entdecken kann.

=> Erfahrungsbericht Wattwanderung nach Neuwerk

Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer, Wattwandern Neuwerk ab Cuxhaven, Erfahrungsbericht
Faszinierender Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer

Hier findest du weitere Ausflugsziele für Hamburg.

4 Kommentare zu „Naturschutzgebiete in Hamburg: Elbe, Moore und Wälder“

  1. Vielen Dank für den lesenswerten Beitrag! Über so tolle Naturlandschaften wäre ein Flug mit einem Heissluftballon sehr interessant
    viele Grüsse

    1. Aus der Luft sind Hamburgs Naturschutzgebiete bestimmt auch ein schöner Anblick. Allerdings muss man sich bei einer Fahrt mit dem Heissluftballon ja schon ein bisschen nach dem Wind richten…

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