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Die Galápagosinseln auf eigene Faust

Träumst du auch von einem Besuch der Galápagosinseln und ihrer fantastischen Tierwelt? Hier bekommst du Tipps für eine günstige Reise auf eigene Faust. Ihre Abgeschiedenheit – die Inseln liegen 1000 Kilometer vom ecuadorianischen Festland entfernt – machen die Galápagosinseln zu einem ganz besonderen Ort. Viele Arten dort sind endemisch, das heißt es gibt sie nur auf Galápagos. Die Inseln sind durch einen Nationalpark geschützt und nur die Hauptinseln bewohnt.

Fauler Seelöwe in Puerto Ayora, Galápagos

Diese Bank ist leider besetzt 😉 – fauler Seelöwe

Wenn man von Deutschland aus recherchiert, findet man meist nur teure Kreuzfahrtangebote. Viel zu teuer! Haben wir auch gedacht. Und auf günstige Last-Minute-Angebote vor Ort spekuliert. Die es tatsächlich gibt. Wir haben von Quito aus kurzfristig eine 7-tägige Cruise gebucht, die nur etwa ein Drittel vom Internetpreis gekostet hat. Vorher sind wir noch ein paar Tage auf eigene Faust auf Galápagos unterwegs gewesen. Eine komplett selbst organisierte Reise ist entgegen der oft verbreiteten Meinung problemlos möglich. Dabei musst du deinen Besuch zwar auf die bewohnten Hauptinseln beschränken. Aber auch dort siehst du schon die meisten Tiere und kannst unterschiedliche Landschaften erleben. Vorteil: Du sparst die teure Kreuzfahrt und kannst alles in deinem eigenen Rhythmus entdecken. Das geht von Ecuador aus schon ab 550 Euro die Woche inklusive Flug und Nationalparkgebühr. Also nicht verzweifeln! Hier sind unsere Tipps, wie du auch mit einem niedrigen Budget die Galápagosinseln erleben kannst.

Flüge auf die Galápagosinseln

Es gibt vom Festland in Ecuador Linienflüge von Quito (UIO) und Guayaquil (GYE) auf die Galápagosinseln. Der Hauptflughafen auf den Galápagosinseln ist Baltra (GPS). Es gibt aber an einigen Wochentagen auch Flüge nach San Cristóbal (SCY).

  • Preise: ab EUR 250. Die Preise variieren natürlich nach Buchungszeitraum, Airline und Abflughafen
  • Airlines: TAME, Avianca, LATAM Airlines Ecuador
  • Dauer Direktflug: etwa 1 Stunde 50 Minuten von Guayaquil und 2 Stunden 10 Minuten von Quito. Flüge von Quito gehen allerdings oft auch mit Zwischenlandung über Guayaquil, dann dauert der Flug circa 3 Stunden 20 Minuten.
  • Buchung: Flugsuche zum Beispiel auf Skyscanner
San Cristóbal, Galápagos, Ecuador

San Cristóbal

Unterkünfte auf den Galápagosinseln

Inzwischen findest du sogar schon Unterkünfte auf booking.com. Du kannst aber auch einfach hinfliegen und dir vor Ort eine Unterkunft suchen. Haben wir auch gemacht. Hat den Vorteil, dass du dir die Unterkunft vorher ansehen und noch im Preis verhandeln kannst. Allerdings waren wir in der Nebensaison da. In der Hauptsaison ist eine Reservierung vielleicht sinnvoll.

  • Preis: ab EUR 30 für ein Doppelzimmer. Hostels sind teilweise noch günstiger.
  • Buchung zum Beispiel auf booking.com

Die perfekte Unterkunft auf Isabela – Beto’s Beach Bar

Wir haben uns in Puerto Villamil auf Isabela spontan eine Unterkunft gesucht. Eigentlich hatten wir uns ein Hostel aus dem Lonley Planet ausgesucht. Leider war das komplett ausgebucht. Und so sind wir zufällig nebenan in Betos Beach Bar gelandet. Ein totaler Glücksgriff! Es gibt dort nur einige wenige Zimmer. Wir haben uns für die „Luxus“-Variante ganz oben entschieden. Mit einer großen privaten Dachterrasse. Genial, das waren uns die paar Dollar mehr definitiv wert.

Beto's Beach Bar, Puerto Villamil, Galapagos

Ausblick von unserer Dachterasse Richtung Hafen

Beto's Beach Bar, Puerto Villamil, Galápagos

Ausblick von unserer Dachterasse

Von hier haben wir stundenlang dem Meeresrauschen gelauscht und die vielen Vögel beobachtet. Pelikane, die lustigen Fregattvögel, die Blaufußtölpel mit ihren schlumpfblauen Füßen und Reiher am Strand. Paradiesisch! Außerdem konnte man beobachten wann sich die Meerechsen auf die Wanderung von der hinter uns gelegenen Lagune über den Strand zum Meer machen. Perfekt.

Meerechsen-Wanderung zum Meer, Isabela, Galapagos

Meerechsen-Wanderung zum Meer 🙂

Und aus der Beach Bar im Erdgeschoss kommt man direkt an den Strand. Oder man macht es sich in einer der Hängematten gemütlich.

Beto's Beach Bar, Puerto Villamil, Galapagos

Beto’s Beach Bar

Weiterreise auf den Galápagosinseln ab Baltra – auf eigene Faust

Mit dem Flugzeug auf Baltra angekommen muss man erst mal die $100 Nationalparkgebühr in bar bezahlen. Nimm also genügend Bargeld vom Festland mit. Geldautomaten sind auf Galápagos selten und funktionieren oft nicht. Kreuzfahrttouristen werden direkt vom Flughafen abgeholt. Bist du so wie wir auf eigene Faust unterwegs, dann geht es mit einem kostenlosen Bus mit der Aufschrift „Muelle“ weiter zum Anleger. Dort steigt man in kleine Shuttle-Boote um, die zum Norden der Hauptinsel Santa Cruz übersetzen. Das kostet $1 pro Person und dauert etwa 10 Minuten. Das Gepäck wird abenteuerlich auf dem Dach transportiert, ohne Sicherung. Wir waren etwas skeptisch und haben unser Gepäck gedanklich schon ins Wasser fallen sehen. Aber es ist alles gut gegangen. Es sind schließlich Profis am Werk. Schon bei der kurzen Überfahrt sahen wir die ersten Seelöwen durchs Wasser flitzen, großartig!

Shuttle-Boote von Baltra nach Santa Cruz, Galapagos

Shuttle-Boote von Baltra nach Santa Cruz

Auf der anderen Seite angekommen, geht es mit einem Bus quer über die Insel zum im Süden gelegenen Hauptort – Puerto Ayora. Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten und kostet $2 Dollar. Puerto Ayora ist der größte Ort auf den Galápagosinseln und das touristische Zentrum. Es wird immer noch kräftig gebaut. Klar, jeder will vom Tourismus profitieren. Aber wir sind auch sehr froh, dass die meisten Inseln durch den Nationalpark geschützt werden und nicht bebaut werden dürfen. Hoffentlich bleibt das noch lange so!

Promenade in Puerto Ayora, Galápagos, Ecuador

Promenade in Puerto Ayora

Ankunft in Puerto Ayora und Weiterreise nach Isabela

Der Bus hält im Hafen von Puerto Ayora. Wir wollen direkt weiter nach Isabela und buchen uns direkt im Hafen ein Ticket für die „Fähre“. Das Ticket kostet $25 pro Person. Man kann auch die Insel San Cristóbal auf eigene Faust besuchen. Da wir dort aber später auf unserer Cruise vorbeikommen entscheiden wir uns für Isabela. Vom Wassertaxianleger werden wir zur Fähre gebracht. Das kostet noch mal $1 Dollar und ist ein schöner Nebenverdienst für die Einheimischen. Denn die Fähre entpuppt sich als kleines Speedboot, das auch ohne Probleme direkt am Steg anlegen könnte. Aber so haben alle was davon. Mit dem Speedboot begeben wir uns auf die zweistündige, sehr holprige Überfahrt nach Isabela. Uns wird leicht flau und wir konzentrieren uns auf den Horizont während neben uns die Gischt hochspritzt.

Der Hafen von Puerto Ayora, Galápagos, Ecuador

Der Hafen von Puerto Ayora – links die Wassertaxianleger

Puerto Villamil – Willkommen im Paradies

In Puerto Villamil werden wir von Pinguinen begrüßt, die neben unserem Boot herspringenden. Besser geht’s nicht. Auch Seelöwen und Pelikane sind zu sehen. Nachdem wir das Boot verlassen haben und durch den „Zoll“ (Gepäckkontrolle direkt auf dem Steg) sind, machen wir uns zu Fuß auf den Weg. Es werden auch Taxis angeboten, aber das ist bei den kurzen Entfernungen echt nicht nötig. Der kleine Ort Villamil auf Isabela ist im Gegensatz zu Puerto Ayora auf Santa Cruz total verschlafen. Entspannt und super idyllisch liegt er zwischen einem langen weißen Sandstrand mit Palmen und einer Lagune. Der Ort besteht aus Sandstraßen und kleine Cafés, Restaurants, Unterkünften und einer Kirche. Das Trinkwasser wird von Santa Cruz mit dem Boot hergebracht.

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Hafen von Villamil auf Isabela

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Neugieriger Seelöwe

Tierparadies im Hafen von Villamil

Im Hafen von Villamil kann man eigentlich schon fast alle Tiere der Galápagosinseln sehen. Wir haben uns dort stundenlang aufgehalten und Tiere beobachtet. Seelöwen, Pinguine, Meerechsen, Krabben und viele verschiedene Vogelarten. Außerdem kann man dort auch direkt vom Steg aus Schnorcheln gehen. Einige Kreuzfahrtschiffe bringen sogar ihre Touris zum Schnorcheln dorthin. Dann ist es natürlich ziemlich voll in dem kleinen Hafen. Aber wenn man im Ort übernachtet kann man ja jederzeit dorthin. Als wir dort Schnorcheln waren, hatten wir die Seelöwen und Pinguinen ganz für uns, fantastisch! Auch wenn das Wasser zu unserer Reisezeit im Oktober ganz schön kalt war. Und wir hatten das Glück eine große Gruppe Blaufußtölpel beim Fischen zu beobachten. Wie ein Pfeil schießen sie aus der Luft ins Wasser.

Blaufußtölpel im Anflug, Puerto Villamil, Galápagos

Blaufußtölpel im Anflug

Blaufußtölpel, Puerto Villamil, Galápagos

Snack-Time bei den Blaufußtölpeln

Galápagospinguin

Galápagospinguin im Hafen von Villamil

Kostenlose Sehenswürdigkeiten auf Isabela

Neben dem tollen langen Sandstrand und dem Hafen gibt es noch ein paar weitere Sehenswürdigkeiten, die du kostenlos besuchen kannst. Westlich hinter Puerto Villamil gibt es eine Lagune, in der ein paar Flamingos und Meerechsen leben.

Flamingo in der Lagune bei Villamil, Galápagos

Flamingo in der Lagune bei Villamil

Vom Westende des Ortes geht es über einen Boardwalk vorbei an rosagefärbten Tümpeln und durch Sumpfgebiet zur Schildkröten-Aufzuchtstation Arnaldo Tupiza. Hier kannst du dir die bekannten Riesenschildkröten in allen Größen ansehen. Mit Hilfe der Aufzuchtstation ist es gelungen den Bestand an Riesenschildkröten in freier Wildbahn wieder deutlich zu vergrößern. Ein toller Erfolg!

Lagune in Puerto Villamil, Galápagosinseln

Lagune in Puerto Villamil

Mit etwas Glück kannst du die friedlichen Riesen aber auch in freier Wildbahn auf Isabela entdecken. Wir haben eine Fahrradtour zur Muro de las Lágrimas gemacht. Fahrräder kannst du dir im Ort günstig für ein paar Dollar mieten. Alternativ kannst du natürlich auch komplett kostenlos zu Fuß gehen. Hin und zurück sind es insgesamt etwa 8 Kilometer. Der Weg führt zuerst am schönen Sandstrand entlang, vorbei an einem kleinen Friedhof und schließlich ins bewachsene Hinterland. Unterwegs kannst du auf eine Aussichtsplattform klettern, von der du einen super Ausblick auf die Insel hast. Bei der Muro angekommen, gibt es die Möglichkeit zu einer kleinen Wanderung mit weiteren Aussichtspunkten. Gebaut wurde die Mauer von Häftlingen unter unmenschlichen Bedingungen. Daher auch der Name Mauer der Tränen. Die Strafkolonie wurde 1959 geschlossen. Sowohl bei der Mauer als auch unterwegs haben wir mehrere Riesenschildkröten gesehen!

Galápagos-Reisenschildkröte , Isabela, Galápagos

Galápagos-Reisenschildkröte getroffem 🙂

Muro de las Lágrimas, Isabela, Galápagos

Muro de las Lágrimas

Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Vulkan Sierra Negra zum Wandern und das vorgelagerte Archipel Tintoreras zum Schnorcheln. Beide allerdings nur auf kostenpflichtigen Ausflügen zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten bei Puerto Ayora auf Santa Cruz

In Puerto Ayora kann man ähnlich wie in Puerto Villamil direkt am Hafen schon einige Tiere beobachten. Besonders Seelöwen, Meerechsen und die bunten Krabben sind überall zu sehen. Es gibt allerdings keine Pinguine und nicht so viele verschiedenen Vögel.

Krabben in Puerto Ayora, Santa Cruz, Galápagos

Krabben in Puerto Ayora

Etwa 1,5 Kilometer östlich von Puerto Ayora liegt die Forschungsstation Charles Darwin. Hier gibt es Zuchtprogramme für vom Aussterben bedrohte Tiere. Hier lebte auch die letzte Sattelschildkröte, „Lonesome George“.

Sattelschildkröte Lonesome George, Charles Darwin Forschungsstation, Galapagos

Sattelschildkröte Lonesome George

Auf der anderen Seite von Puerta Ayora liegt der schöne Sandstrand der Tortuga Bay. Er ist über einen etwa 3 Kilometer langen Wanderweg zu erreichen. Hier gibt es klares türkisblaues Wasser und weißen Sandstrand. Super zum Baden und Schnorcheln. Oder zum Beobachten von Meerechsen und Pelikanen 🙂

Meerechse am Strand von Tortuga Bay

Meerechse am Strand von Tortuga Bay

Reisezeit Galápagosinseln

Bereisen kann man die Galápagosinseln das ganze Jahr über. Obwohl sie am Äquator liegen, gibt es hier auf Grund des Humboldt-Stroms und der südlichen Passatwinde nicht das typische Tropenklima. Die Zeit von Dezember bis Mai wird als warme Jahreszeit bezeichnet. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 29 Grad, im Wasser bei 25,5 Grad. In der kalten Jahreszeit von Juni bis November beträgt die Durchschnittstemperatur 25 Grad und die Wassertemperatur 22 Grad. Es gibt weniger Sonnenstunden pro Tag, dafür regnet es aber auch weniger als in der warmen Jahreszeit.

Taucher und Schnorchler bevorzugen auf Grund der Wassertemperatur die warme Jahreszeit.

Zum Reisen etwas günstiger ist die Nebensaison in den Monaten April, Mai, September und Oktober.

Landleguan

Landleguan

Einreise Galápagos – unter 30 Tagen kein Visum nötig

Die Anreise zu den Galápagosinseln geht nur über Ecuador. Touristen aus Deutschland benötigen für die Einreise nur einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist. Das gilt auch für Schweizer und Österreicher. Man bekommt eine Aufenthaltserlaubnis in Ecuador für 3 Monate. Es fallen keine Gebühren an. Anders sieht es für die Galápagosinseln aus. Hierfür muss man am Abflughafen in Quito oder Guayaquil eine Migrationskarte ausfüllen. Diese kostet momentan $20 und erlaubt einen Aufenthalt auf den Inseln von maximal 30 Tagen. Falls man länger bleiben möchte, muss man ein Visum beantragen. Bei Ankunft auf den Galápagosinseln muss man eine Gebühr für den Nationalpark in Höhe von $100 bezahlen.

Weitere Galápagos-Artikel

Reiseführer für die Galápagosinseln

Wir hatten den Lonly Planet dabei.

         

Karte der Galápagosinseln

So, jetzt hast du alle wichtigen Infos: Auf zu den Galápagosinseln!

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6 Kommentare zu “Die Galápagosinseln auf eigene Faust

  1. Latinteramerica

    Sehr toller Bericht! An alle, die das lesen: Genau so ist es 😉 Ihr habt auf Isabela so ziemlich dasselbe Programm gemacht wie wir – Schnorcheln im Hafen, Radtour… für Puerto Ayora ein ergänzender Hoteltipp: Das „Estrella del Mar“, direkt am Wasser gelegen, vom Balkon Blick über die Bucht…
    Hihihi, in der Bar, in der ihr auf Isabela übernachtet habt, waren wir auch und haben da mal ´nen Cocktail getrunken 😉 Insgesamt ist die Insel einfach wunderschön.
    Wir haben übrigens keine Kreuzfahrt gemacht – da ihr beide Erfahrungen gemacht habt: Was war besser? (Wenn man das so sagen kann)?
    Toller Bericht, bringt schöne Erinnerungen zurück!
    Hier ist unser Blogeintrag dazu:
    https://latinteramerica.wordpress.com/2015/12/15/galapagos-trauminseln-am-ende-der-welt-die-entdeckung/

    1. Kristin Autor des Beitrags

      Vielen Dank! Wir fanden Isabela auch traumhaft schön 🙂
      Beim Erkunden der Inseln auf eigene Faust fanden wir super, dass man die Tiere in Ruhe stundenlang beobachten kann. Oft ohne andere Menschen in der Nähe. Das geht auf einer Kreuzfahrt natürlich nicht, dort ist man immer mit seiner kleinen Gruppe unterwegs und hat auch nur begrenzt Zeit. Dafür hatte man die Möglichkeit noch viele andere Inseln zu erkunden, die teilweise landschaftlich sehr unterschiedlich sind. Wir hatten das Glück, dass wir auf unserem kleinen Backpackerboot eine super nette Crew und tolle Mitreisende hatten, die genauso begeistert waren wie wir. Und wir wollten super gern nach Genovesa.
      Wir finden, dass sich Galápagos auf jeden Fall auch ohne Cruise total lohnt! Aber auf einer Cruise sieht man einfach noch ein bisschen mehr und man kann echt günstige Last Minute Angebote bekommen, wenn man erst in Ecuador bucht.

  2. Roswitha Bruder-Pasewald

    Liebe Kristin,
    Ja Galapagos ist ein ganz besonderes Pflaster. Ich finde nach wie vor, dass eine Schiffsreise die schönste Art ist, die Inseln kennenzulernen. Natürlich ist es teuer und ein Stück weit sind die Preise total überzogen. Doch die Tierwelt ist so einzigartig, dass man das Loch im Geldbeutel fast vergisst. Ich habe übrigens die Schiffstour vor Ort gebucht, Super Last Minute. Das kommt zwar dem Zocken ziemlich nahe, aber die Ersparnis ist riesig, weil eine leere Kabine immer noch teurer ist als eine mit erheblichem Rabatt verkaufte. Und wer ein wenig flexibel ist, findet immer eine Möglichkeit, einen Platz zu ergattern. Vielleicht gefällt dir ja auch mein Artikel über die Inselwelt.

    https://bruder-auf-achse.de/galapagos/

    1. Kristin Autor des Beitrags

      Hallo Roswitha,
      danke für deinen Kommentar. Natürlich ist eine Schiffstour auf den Galápagosinseln großartig. Wir hatten auch Last Minute eine Tour zum Schnäppchenpreis gebucht und waren restlos begeistert! Aber nach unserer Erfahrung sieht man fast alle Tiere auch schon bei einem Besuch auf eigene Faust ohne Cruise. Unser Artikel soll auch die Menschen motivieren und inspirieren nach Galápagos zu fahren, die eben kein Budget für eine Cruise haben.
      Liebe Grüße
      Kristin

  3. Paul

    Hey,

    das sind sehr schöne Fotos, so dass man einen Eindruck bekommt. Der Preis für 30 Euro pro Doppelzimmer ist in Ecuador sicherlich verhältnismäßig hoch, aber immer noch in Ordnung. Werden die 7-tägigen Cruises denn überall in Quito angeboten?

    Danke für den ausführlichen und hilfreichen Bericht =).

    1. Kristin Autor des Beitrags

      Hallo Paul,
      vielen Dank! Schön, dass dir die Fotos und der Bericht so gut gefallen 🙂
      Ja, es gibt mehrere Touranbieter für Last Minute Cruises in Quito und auch direkt auf Galapagos. Wir haben damals bei Carpedm in Quito gebucht. Die haben ihr Büro direkt beim Secret Garden Hostal.
      Liebe Grüße
      Kristin

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