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Kärnten – Wandern von Ossiach zum Wörthersee

Kärntens wunderschöne Seen stehen im Fokus der 20. Etappe des Alpe-Adria-Trails. Unsere Wanderung führt uns vom malerischen Ossiacher See zum berühmten Wörthersee. Unterwegs passieren wir einen versteckten Waldsee, den Tauernteich, und den Saissersee, einen idyllischen Moorsee mitten im Naturschutzgebiet Jeserzer See. Für Abwechslung und etwas Abenteuer sorgt der Schluchtweg, auf dem es von Ossiach steil bergauf zu den Ossiacher Tauern geht. Teilweise über Stufen und Holzsteige. Hier ist Trittsicherheit gefragt. Auch der Abstieg nach Velden am Wörthersee am Ende der 20. Etappe des Alpe-Adria-Trails hat es wieder in sich.

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Malerische Morgenstimmung am Ossiacher See

Ossiach – Startpunkt der 20. Etappe des Alpe-Adria-Trails

Motiviert starten wir am Morgen im malerischen Ossiach. Der kleine Ort liegt mitten in Kärnten, direkt am Ossiacher See. Stege ragen hier am naturbelassenen Ufer in den See. Einfach traumhaft die Stimmung im Morgenlicht.

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Natur pur in Ossiach

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Blick über den Ossiacher See in Kärnten

Unsere Unterkunft, der Naturgasthof Schlosswirt (leckere regionale Naturküche) liegt praktischerweise direkt neben dem Startpunkt der 20. Etappe des Alpe-Adria-Trails. Von hier wandern wir am Stift Ossiach samt Kirche vorbei und weiter über einen Feldweg parallel zum See Richtung Alt-Ossiach. Unterwegs treffen wir eine Schwanenfamilie mit Nachwuchs.

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Stiftkirche Ossiach

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Niedliche Schwanenbabys

Kletterpartie auf dem Schluchtweg

Dann biegen wir ab zum Ossiacher Schluchtweg. Es geht hinein in den Wald. Schattig und kühl ist es hier. Zum Glück, denn jetzt wird es steil. Kondition und Trittsicherheit sind gefragt. Denn der Schluchtweg hat an einigen Stellen Steig-Charakter. Über Stufen, Felsen, Holzstege und -leitern geht es abwechslungsreich einige Hundert Höhenmeter hinauf zu den Ossiacher Tauern.

Wanderschilder auf dem Alpe-Adria-Trail in Kärnten, Wandern Österreich

Wanderschilder auf dem Alpe-Adria-Trail in Kärnten

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Holzstege und -leitern auf dem Schluchtweg

Das stetige Plätschern des Bachs begleitet uns dabei. Wir genießen die verwunschene Märchenwaldidylle auf diesem Abschnitt des Alpe-Adria-Trails in vollen Zügen. Unterwegs erhaschen wir sogar einen Blick zurück auf den Ossiacher See.

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Mitten im Märchenwald

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Kraxelpartie

Malerischer Tauernteich

Oben angekommen belohnt uns der malerische Tauernteich für den Aufstieg. Nach einer kurzen Pause folgen wir dem Alpe-Adria-Trail weiter auf dem Tauernwanderweg (Weg 5). Die Wanderung verläuft hier angenehm ebenerdig. Zwischendurch eröffnet sich uns immer wieder ein schöner Blick über die bewaldete Landschaft der Ossiacher Tauern.

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Versteckter Waldsee Tauernteich

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Wanderweg durch die Ossiacher Tauern in Kärnten

Oberndorf und die Ruine Hohenwart

Schließlich erreichen wir Oberndorf. Hier warten mehrere Gaststätten auf Wanderer und Ausflugsgäste. Für Kulturinteressierte lohnt sich in Oberndorf auch ein Besuch des Museums für Alltagsgeschichte und der hübschen Kirche.

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Hübsche Kirche in Oberndorf

Forstweg zur Ruine Hohenwart, Wandern Kärnten

Forstweg zur Ruine Hohenwart

Wir wandern aber direkt weiter. Durch Köstenberg hindurch führt uns die 20. Etappe des Alpe-Adria-Trails weiter über einen Forstweg zur Burgruine Hohenwart (auch Hochwart oder „Schwarzes Schloss“ genannt). Früher stand hier eine stark befestigte, ausgedehnte Burganlage. Heute hat sich die Natur große Teile zurückerobert. Die Überreste der Burg Hohenwart liegen verwunschen im Wald versteckt. Buntes Laub bedeckt den Waldboden.

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Die Burgruine Hohenwart liegt versteckt im Wald

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Überreste von Burg Hohenwart

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Herbststimmung im Wald

Mooridylle am Saissersee

Wir folgen dem Wanderweg weiter durch den Wald. Nach einigen Kilometern erreichen wir Oberjeserez. Hier legen wir eine kurze Pause an der kleinen Sankt Michael Kapelle ein. Von der Bank hat man eine schöne Aussicht auf den unterhalb gelegenen Saissersee. Unten an dem Moorsee angekommen gönnen wir uns ein leckeres Stück Marillenkuchen im Gasthaus Feidig. Das Gasthaus liegt direkt am See, auch wenn man das Wasser wegen des Schilfs leider nicht sieht. Im Saissersee kann man übrigens auch super baden. Dank des moorhaltigen Wassers tut man damit gleichzeitig seiner Gesundheit etwas Gutes. Der Alpe-Adria-Trail folgt hier dem Nordufer des Saissersees bis nach Göriach.

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Idylle am Saissersee

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Lecker Marillenkuchen im Gasthaus Feidig

Aussichtspunkt Göriach

Hier wartet ein Stück die Straße hinunter der Aussichtspunkt Göriach mit einem großen Bilderrahmen, durch den du den Wörthersee ablichten kannst. Bei schönem Wetter bestimmt ein sehr idyllisches Fotomotiv. Leider hat es auf unserer Wanderung angefangen zu regnen. Deshalb wandern wir zügig weiter.

Blick auf den Wörthersee vom Aussichtspunkt Göbriach

Blick auf den Wörthersee vom Aussichtspunkt Göbriach

Teufelsgraben – Abstieg nach Velden

Relativ steil bergab geht es durch den Teufelsgraben nach Velden am Wörthersee. Unterwegs sind mehrere Schilder mit Yoga-Übungen am Wanderweg angebracht. Steht der Teufel jetzt auf Yoga, fragen wir uns?

Abstieg auf der 20. Etappe des Alpe-Adria-Trails nach Velden am Wörthersee

Abstieg auf der 20. Etappe des Alpe-Adria-Trails nach Velden am Wörthersee

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Teufelsgraben

Etappenende in Velden am Wörthersee

Der Weg führt direkt ins Zentrum von Velden. Die Stadt gilt als Hotspot in Kärnten. Schließlich liegt sie direkt am Ufer des berühmten Wörthersees. Neben normalen Urlaubern pilgern auch Fans von Uschi Glas und Roy Black nach Velden am Wörthersee, um sich Drehorte wie das Falkensteiner Schlosshotel anzuschauen. Schicke Boutiquen prägen das Stadtbild genau wie die zahlreichen eindrucksvollen Villen. Unsere Alpe-Adria-Trail-Etappe endet im Kurpark. Von hier geht es für uns per Transfer zurück nach Seeboden am Millstätter See.

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Der Wörthersee im Regen

Fazit Etappe 20 Alpe-Adria-Trail

Im Vergleich zu der 1. Etappe am Großglockner und der 13. Etappe des Alpe-Adria-Trails ist die 20. Etappe landschaftlich nicht ganz so spektakulär. Denn alpine Bergwelt hat sie nicht zu bieten. Dafür ist Etappe 20 aber sehr abwechslungsreich und überwiegend sehr entspannt zu wandern. Der Startpunkt ist mit dem Ossiacher See sehr idyllisch. Ossiach ist außerdem ein toller Ort zum Übernachten in Kärnten und hat uns persönlich wesentlich besser gefallen als das trubelige Velden am Wörthersee. Der Aufstieg über den Schluchtweg zum Ossiacher Tauernteich macht riesigen Spaß. Auch den Tauernteich selbst, die versteckte Burgruine Hohenwart und den Saissersee fanden wir toll. Unterwegs wechseln sich Naturhighlights mit kleinen Ortschaften ab, in denen sich auch immer wieder Gelegenheiten zum Einkehren finden. Alles in allem ist die 20. Etappe des Alpe-Adria-Trails eine schöne, abwechslungsreiche und relativ leichte Tageswanderung in Kärnten.

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Seeidylle in Ossiach

Fakten zur 20. Etappe vom Alpe-Adria-Trail

  • Dauer: etwa 6 Stunden
  • Länge: 17 Kilometer
  • Schwierigkeit: mittel
  • Kategorie: Streckenwanderung
  • Startpunkt: Stift Ossiach am Ossiacher See
  • Etappenende: Kurpark Velden am Wörthersee
  • Höhenunterschied: 542 Meter bergauf, 603 Meter bergab

Den genauen Streckenverlauf des Alpe-Adria-Trails kannst du dir hier anschauen.

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Kuh getroffen

Offenlegung: Vielen Dank an Kärnten Werbung für die Einladung zum Wandern auf dem Alpe-Adria-Trail! Die Einladung beeinflusst natürlich nicht unsere persönliche Meinung und Berichterstattung, schließlich lebt Travelinspired von authentischen Reiseberichten. 

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